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Reformation und Gegenreformation

1527-1532

 

Wegen der in der Stadt St.Gallen sich durchsetzenden Reformation – 1527 Abschaffung der Messe, 1529 Bildersturm im Münster – residieren die Äbte in Wil, Rorschach und auf Schloss Wolfurt bei Bregenz.


1532

 

28.2.-1.3.: Nach dem Sieg der Katholiken bei Kappel verpflichtet sich die Stadt St.Gallen zur materiellen Restitution der Abtei, worauf Abt Diethelm Blarer wieder in St.Gallen einzieht und in seine Rechte als Abt und Landesfürst eingesetzt wird.


1551

 

6.6.: Grundsteinlegung zu einem neuen Bibliotheksgebäude.


1555

 

16.12.: Das Kloster St.Johann im Thurtal wird dem Galluskloster einverleibt.


1559

 

26.1.: Rapperswiler Urteil betreffend die Rechte der Abtei über die Untertanen. Dadurch wird der sogenannte „Rorschacher Putsch“ ausgelöst.


1565

 

21.7.: Erneuerung des Bündnisses mit Frankreich in Mont-de-Marsan.


1566

 

13./20.9.: Der Rorschacher Vertrag und der Wiler Spruch trennen Stift und Stadt territorial vollständig. Die Kosten für die zu errichtende Schiedmauer werden geteilt.


1567

 

Kurz nach der Konstanzer Diözesansynode von 1567 stellt Abt Otmar Kunz zur Verbesserung der inneren Zustände die „Reformatio Sancti Galli“ auf.


1570

 

26./27.8.: Kardinal Carlo Borromeo besucht St.Gallen.


1579

 

10.9.: Nuntius Bonhomini beginnt eine mehrtägige Visitation der Abtei.


1602

 

4.11.: St.Gallen gründet zusammen mit weiteren Klöstern die schweizerische Benediktinerkongregation.


1604

 

St.Gallen tritt dem Bündnis mit Spanien bei.


1608

 

16.12.: Rückkauf der 1586 verkauften Herrschaft Neu-Ravensburg.


1613

 

21.3.: Im Konkordat mit dem Bistum Konstanz wird das Offizialat geschaffen. Die stift-st.gallischen Pfarreien werden von der bischöflichen Jurisdiktion befreit.


1613

 

Erwerbung der Herrschaften Homburg und Stahringen am unteren Bodensee.


1621

 

Kauf der Herrschaft Ebringen im Breisgau.


Klostermauer

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