
Professen unter Abt Ulrich Rösch (1463-1491)
Professen unter Abt Ulrich Rösch (1463-1491)
1. Sigismund Rüeggli
Sigismund Rüeggli von Kempten. Priester 1468. Kantor 1470. (41)
2. Heinrich Schueler
Heinrich Schueler oder Schuelmeister von St.Gallen. Erscheint als Priester 1468. 1470 ist er Refectorarius (= Küchenmeister).[i] 1492 hat er die Pfarrei Lütisburg inne. 1504 nimmt er an der Wahl des Abtes Franz teil. Gestorben 9. April 1512. (42)
[i] Bestallung dazu Band 109, fol. 776.
3. Heinrich Weber
Heinrich Weber (Textor) von Hofstetten mon. pbr. Abt Kaspar sandte ihn 1455 zu Studien nach Wien (W. VI. 5829). Er wurde 1470 mit der Sorge für die Kranken betraut.[i] Gestorben 1499. (43)
[i] Bestallung Band 109, fol. 776.
4. Br. Rudolf Hertsch
Br. Rudolf Hertsch von St.Georgen, Laienbruder. Als solcher erwähnt 11. März 1470.[i] Desgleichen werden die folgenden 1470 erwähnt. (44)
[i] Band 109, fol. 78; Band 88, fol. 79b und 81.
5. Br. Johannes Leemann
Br. Johannes Leemann von Straubenzell. Gestorben 19. Februar 1518. (45)
6. Br. Hainrich Lomann
Br. Hainrich Lomann, erwähnt 1470;[i] ferner 1493 und 1497[ii] (s. u. No. 93). (46)
[i] Band 109, fol. 79a; Band 88, fol. 79b und 81.
[ii] Band 97, fol. 33 und 66.
7. Br. Johannes Zum Bach
Br. Johannes Zum Bach von Schwyz. Erwähnt 1470, 29. Dezember.[i] (47)
[i] Band 109, fol. 78, und Band 88, fol. 79b und 81.
8. Otmar Goldast
Otmar Goldast, mon. pbr., wird 1476 als Chronographus erwähnt.[i] Mit ihm wird auch (48)
[i] Predigten von ihm sollen sich nach Kolb in Mscr. 1044 finden.
9. Br. Meinradus
Fr. Meinradus, ebenfalls als Chronographus erwähnt.[i] (49)
[i] Weidmann p. 53; von den von ihnen verfertigten Chroniken sollen nur noch Bruchstücke da sein.
10. Balthasar Grepser
Balthasar Grepser mon. pbr. Er wird 1479 als Cellerar und Ökonom erwähnt, der im Namen des Abtes Ulrich Lehen verleiht.[i] Ebenso erscheint er 1504 als Wähler und 1509 als Ökonom.[ii] Die Bestallung zum Küchenmeister durch die Äbte Ulrich, Franz und Gotthard liegt noch vor.[iii] Gestorben 11. März 1514. (50)
[i] Band 79, fol. 116.
[ii] Band 96, fol. 119b.
[iii] Band 98, fol. 131.
11. Rudolf Fribold
Rudolf Fribold wird 1482 aus einem Konventualen von St.Gallen Propst zu St.Georg in Augsburg.[i] (51)
[i] Band 301, p. 37.
12. Bernhard von Moos
Bernhard von Moos aus Luzern, mon. pbr. Er wird als Pfarrer von Rorschach, Kirchberg (1487) und Vikar in Lütisburg (1487) aufgeführt. Das Nekrologium besagt zum 4. Juli 1499 (ob.): Et Bernhardi mi atque pbi; nota quod Bernhardus iste fuit tum magnae scienciae et per aliquot annos praedicaturam habuit.[i] (52)
[i] Anderswo wird als Todestag der 6. Mai oder der 20. April angegeben.
13. Benedikt Hertsch
Benedikt Hertsch, mon. Diaconus. Das Nekrologium meldet von ihm zum 20. April: Et est ob. Benedicti mi atque diaci hujus loci; iste frater Benedictus est vulgari sermone Hertsch et fuit organista peritissimus hujus monasterii et ob. anno 1490. (53)
14. Br. Michael
Br. Michael, conversus ex oppido S. Galli. Starb[i] am 7. April 1491.[ii] (54)
[i] Nach B. 1442.
[ii] Alias 27. August 1491.
15. Br. Johannes Russer
Br. Johannes Russer wird 1493 als conversus hospitalis S. Otmari bezeichnet,[i] ebenso 1497.[ii] Gestorben 19. März 1509. (55)
[i] Band 97, fol. 33.
[ii] Band 97, fol. 66.
16. Michael
Michael, mon. pbr., wird zum 7. April 1495 als verstorben gemeldet. (56)
17. Johannes Stöfer
Johannes Stöfer, mon. pbr. Das Nekrologium hat zum 19. März 1499: Johannes, mon. pbr. ob. Custos. Ist dieser identisch mit Johannes Stöfer, der 1439 als Konventual und Sänger des Gotteshauses erwähnt wird?[i] Das Nekrologium 1442 führt einen Johann Stoffer zum 4. November ohne Jahrangabe an. (57)
[i] W. V, 4193 und W. V, Nachtrag Nr. 36 (s. o.).
18. Gotthard Giel von Glattburg
Gotthard Giel von Glattburg wird als Konventuale erwähnt 1489,[i] 1490[ii] und 1491.[iii] 1490 ist er Statthalter in Wil.[iv] Pop Up: Es öffnet sich ein neues Fenster: Gotthard Giel von GlattburgAbt von 1491-1504 neues Fenster. Gestorben 13. April 1504. (58)
[i] Band 301, p. 290.
[ii] Band 96, fol. 12b.
[iii] Band 301, p. 423.
[iv] Brief in Band 301, p. 390/91.
19. Franz von Gaisberg
Franz von Gaisberg. Sein Vater war Anton von Gaisberg, dessen Tod das Nekrologium (1442) zum 23. Mai 1504 vermerkt: Antonius Geisbergerus miles Francisci Abbatis parens. Franz wird als Subdekan (= Subprior) erwähnt 1497/98 und 1504.[i] Pop Up: Es öffnet sich ein neues Fenster: Franz GaisbergAbt von 1504-1529 neues Fenster.[ii] (59)
[i] Band 301, p. 584; Band 97, fol. 84, 69b.
[ii] In Necrol. 1442 findet sich zum 9. März ein Mathaeus de Sewen mon. pbr. Der Eintrag stammt aus dem 15. Jahrh., kann aber kaum einen St.Galler Mönch betreffen, da von einem solchen dieses Namens nirgends die Rede ist. Das gleiche gilt von dem zum 14. November verzeichneten Nicolaus de Thurego monach. Presb.