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Innere Reform und Territorialstaat

1417/1419

 

Der Konstanzer Konzilspapst Martin V. ordnet nach mehreren Visitationen die Reform der Abtei an und überträgt sie zuerst Konrad von Pegau (1418), dann Heinrich von Mansdorf (1419).


1418

 

20.4.: Brand der Stadt und des Klosters St.Gallen.


1429/1430

 

Abt Eglolf Blarer beruft Mönche aus Hersfeld (Bursfelder Kongregation) zur Reform nach St.Gallen.


1429

 

26.7.: Friede von Konstanz: Beendigung des Konflikts mit den Appenzellern in einem Vertrag; weitgehender Verzicht auf die noch verbliebenen klösterlichen Rechte im Appenzellischen.


1437

 

18.5.: Abt Eglolf schliesst mit Schwyz ein Landrecht auf 20 Jahre.


1439

 

Mönche aus Kastl ersetzen die Bursfelder Reformpatres.


1442/1451

 

Mönche aus Wiblingen führen die Reform im Geist der Observanz von Subiaco weiter.


1451

 

17.8.: Burg- und Landrecht der Abtei St.Gallen unter Abt Kaspar Breitenlandenberg mit Zürich, Luzern, Schwyz, Glarus, die damit Schirmherren des Klosters werden. Die Abtei wird Zugewandter Ort der Eidgenossenschaft.


1457

 

Durch den Berner und den Speichingischen Spruch verzichtet die Abtei gegen eine Entschädigung von 7000 Gulden weitgehend auf ihre Rechte gegenüber der Stadt St.Gallen.


1464

 

Rücklösung der Vogtei Rorschach von Kaiser Friedrich III.


1468

 

20.12.: Kauf der Grafschaft Toggenburg durch Abt Ulrich Rösch.


1479

 

8.11.: Hauptmannschaftsvertrag mit den IV Schirmorten Zürich, Schwyz, Luzern und Glarus. Demnach soll ein als Vertreter der Schirmorte in Wil residierender, in zweijährigem Turnus wechselnder Vierortehauptmann dem Abt bei seinen Geschäften zur Seite stehen.


1480

 

Im Zürcher Vertrag werden strittige Fragen zwischen Abtei und Stadt St.Gallen geregelt.


1489

 

28.7.: Im sogenannten Klosterbruch zerstören die Stadt-St.Galler, Appenzeller und Rheintaler mit Gewalt den begonnenen Klosterbau in Rorschach.


1489

 

Im Bund von Waldkirch schliessen sich die äbtlichen Untertanen gegen ihren Herrn zusammen.


1490

 

März-Mai: In verschiedenen Friedensverträgen wird der Konflikt beendet. Die Eidgenossen schützen die Rechte der Abtei, die jedoch auf eine Klosterverlegung verzichten muss.


1492

 

9.2.: Der „Grosse Wiler Vertrag“ regelt die Rechtsverhältnisse der Stadt Wil.


1501

 

1.2.: Die Grenze zwischen der Landvogtei Thurgau und den st.gallischen Stiftslanden wird geregelt.


Klostermauer

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