
Die Anfänge: Gallus und Otmar
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Um 610
Gallus gelangt als Landsmann und Gefährte des irischen Wanderabtes Columban in das Gebiet des heutigen Bodensees.
Um 612
Columban zieht über die Alpen ins Langobardenreich weiter und gründet in den Apenninen das Kloster Bobbio, wo er 615 stirbt. Gallus bleibt fieberkrank zurück und errichtet im Hochtal der Steinach eine Einsiedlerzelle.
Um 650
Nach dem Tod des Gallus an einem 16. Oktober wird sein Grab Anziehungspunkt für die lokale Bevölkerung.
Um 700
Eine Kirche zu Ehren des heiligen Gallus und ein Priester namens Magulfus werden an der Stelle des Grabes erstmals urkundlich bezeugt.
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719
Auf Initiative des Arboner Tribuns Waltram wird der alemannische Priester Otmar als Vorsteher der geistlichen Siedlung berufen. Aus der Eremitensiedlung wird eine geregelte Klostergemeinschaft. Erste Originalurkunden dokumentieren den wachsenden Grundbesitz des Klosters.
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744
Die alemannische Adelige Beata verkauft zahlreiche Besitzungen an das Kloster St.Gallen, um eine Reise nach Rom zu finanzieren.
747
Einführung der Regel des heiligen Benedikts auf Veranlassung Karlmanns und Pippins.
759
Abt Otmar wird auf die Rheininsel Werd verbannt, wo er am 16. November stirbt. Das Kloster kommt in grundherrschaftliche Abhängigkeit des Bischofs von Konstanz.