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Reformation und Gegenreformation

1517

 

19. Juli: Grundsteinlegung zum neuen Abteigebäude durch Dekan Johann Jakob Russinger und Kaplan Sixtus Otho.


1531

 

Abt Johann Jakob Russinger, ein Freund Zwinglis, tritt zum reformierten Glauben über und verlässt Pfäfers, kehrt aber nach der Niederlage der Zürcher im Zweiten Kappelerkrieg wieder in seine Abtei zurück.


1535

 

Paracelsus stellt Abt Johann Jakob ein ärztliches Consilium aus.


Ca. 1531-1572

 

Nach der Reformation ist Aegidius Tschudi um die Weiterexistenz der Abtei besorgt.


1579

 

11. November: Nuntius Giovanni Francesco Bonhomini visitiert Pfäfers und leitet damit die tridentinischen Reformen im Kloster ein.


1580

 

September: Johannes Heider aus Wil, ein Einsiedler Konventuale, wird als Administrator eingesetzt. Er führt innere Reformen durch und verteidigt zäh auch die weltlichen Rechte des Klosters.


1602

 

Pfäfers tritt der neugegründeten Schweizer Benediktinerkongregation bei, wo es den dritten Rang einnimmt.


1613

 

Der Sarganser Michael Saxer, Abt seit 1600, besucht den Reichstag zu Regensburg und lässt sich vom Kaiser die Privilegien in einem feierlichen Diplom bestätigen.


1619

 

Der in Thusis hingerichtete Erzpriester von Sondrio, Nikolaus Rusca, wird in Pfäfers kirchlich bestattet.


Klostermauer

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