Professen unter Benedikt Bochsler

1769-1805

 

1. P. Flavian (Karl Georg) Hess von Zug. Geboren 29. Dezember 1749. Eltern: Johann Georg und Maria Klara Stadlin. Profess 13. Dezember 1769. Subdiakon 23. Februar 1771; Diakon 27. September 1772; Priester 14. Februar 1774. 1776-79, 1783-86 und Juli 1789 bis zu seinem Tode Pfarrer in Quarten. 1779 und 1787 war er Subprior. Er starb am 26. Januar 1796. «Vire vere Deo dilectus et hominibus per 17 annos duobus per Subprioris dignitatem interruptis vicibus Parochum agens in Quarten, ibique sepultus».[i] (132)

 

 

2. P. Columban (Peter Benedikt Melchior Erich) Ramsperger von Ettenhausen (Kt. Thurgau). Geboren 18. Mai 1752. Eltern: Bernhard Florian und Maria Barbara Schwager. Profess 11. November 1770. Subdiakon 18. September 1773; Diakon 10. Juni 1775; Priester 1. Juni 1776. 1779,17. Mai, bis 1783 Dekan. 1786 bis Juli 1789 Pfarrer in Quarten. Er starb am 5. Januar 1790 an Auszehrung. (133)

 

 

3. P. Magnus (Franz Karl Konrad) Klein von Olten. Geboren 31. August 1749. Eltern: Konrad und Katharina Büttiker. Profess 11. November 1770. Subdiakon 27. März 1773; Diakon 5. Juni 1773; Priester 18. September 1773. 1774-75 Pfarrer in Valens. 1775-77 Pfarrer in Pfäfers. 1780 ist er Pfarrer in Ragaz. 1784, 1. Mai, bis 1786, 9. Mai, Pfarrer in Eschen. 1788-92 Pfarrer in Pfäfers. 1792-1807? Pfarrer in Vilters. 1808-13 Pfarrer in Quarten. 1813 ist er Subprior, 1819 Küchenmeister. Er starb am 13. November 1827 an Wassersucht und Altersschwäche. «Vir religiosus disciplinatus et exemplaris».[ii]

 

Schriften:

Album Parochiae Fabariensis ad St. Evortium novum de Anno 1775 sub Auspicio et Regimine Revmi ac Illmi Principis Benedicti I. Fol., unp., Pfarrarchiv Pfäfers. (134)

 

 

4. P. Gall (Johann Konrad) Büechler von Hemberg. Geboren 5. September 1749. Eltern: Landrichter Johann Heinrich und Ursula Boldt. Profess 11. November 1770. Subdiakon 27. März 1773; Diakon 5. Juni 1773; Priester 18. September 1773. 1777 bis 1782 Pfarrer in Pfäfers. 1782-92 Pfarrer in Valens. 1794-1817 Pfarrer in Mels. 1817-23 Pfarrer in Pfäfers. Gest. 5. Mai 1823. (135)

 

 

5. P. Aemilianus (Johann Bapt.) Haberthür von Breitenbach (Solothurn). Geboren 19. Februar 1747. Profess 11. November 1770. Priester 25. Juli 1771. 1772-74 Pfarrer in Valens. 1775, 2. Dezember, bis 1780, 7. Dezember, Pfarrer und Statthalter in Eschen. Er war vor der französischen Invasion während langer Jahre Statthalter in Pfäfers und Ragaz. Während der Revolutionszeit reifte in ihm, wie er am 6. März 1805 der St. Galler Regierung schrieb, der Entschluss, «außerhalb dem Kloster im Schoße der freyern Natur, der bürgerlichen Gesellschaft und der lieben Meinigen Ruhe zu suchen und dort mein Schärfel zum allgemeinen Wohl beizutragen». Als die Franzosen einrückten, nahm er ca. 20'000 Gulden aus der Statthalterei Pfäfers mit sich nach Breitenbach, wie seine Haushälterin Maria Katharina Meister später aussagte, kaufte sich dort ein Gut, lieh auch seinen Brüdern größere Summen. Der Kauf selber war auf den Namen seines Bruders gefertigt, so dass das Kloster, als es nach seinem Tode in Breitenbach die Hinterlassenschaft P. Aemilians einziehen wollte, fast nichts mehr bekam. Die helvetische Regierung bewilligte ihm überdies eine Pension von 600 Fr. Mitte 1804 lud ihn der neue Abt Josef Arnold zur Rückkehr ins Kloster ein. Nur ungern folgte P. Aemilian und gelangte am 6. März an die Regierung von St. Gallen, man möchte ihm, der wieder aus dem Kloster fortwollte, zu einer Pension verhelfen. Der Rat ersuchte am 20. Juli 1805 den Abt um nähern Aufschluss. Aber P. Aemilian war bereits am 11. Juli plötzlich gestorben, wovon der Abt am 23. Juli der Regierung Mitteilung machte. Auf das Erbe erhob auch die genannte Köchin Anspruch, worüber es längere Streitigkeiten absetzte.[iii] (136)

 

 

6. P. Basil (Michael August Felix) Helbling von Rapperswil. Geboren 19. September 1755. Eltern: Statthalter Heinrich Josef und Esther Caecilia Knöpfli. Profess 20. September 1772. Subdiakon 21. September 1776; Priester 19. September 1778. 1799, 7. August, bis 8. August 1801 Pfarrer in Eschen, ebenso 1807, 11. Januar, bis 1819, 17. September. Im Juni 1819 wird er Dekan, bleibt es bis zu seinem Tode, 8. Februar 1822. Er starb nach längerm rheumatischen Leiden an einem Schlage. (137)

 

 

7. P. Beda (Johann Heinrich Josef Anton) Gerig von Altdorf. Geboren 22. März 1753. Eltern: Landschreiber Bartholomäus und Maria Magdalena Cuon. Profess 20. September 1772. Subdiakon 1. Juni 1776; Diakon 21. September 1776; Priester 8. Mai 1777, durch Nuntius Caprara in Luzern. 1792 und 1796/97 Pfarrer in Valens. 1799 und 1804 erscheint er als Pfarrer in Ragaz. 1807 und 1811 war er Subprior. Von 1807-10 ist er Pfarrer in Pfäfers. Er war auch Kapitelssekretär. Februar 1811 ist er Vikar in Eschen. Er starb am 18. Mai 1812 an einem Schlaganfall. Das Mortuarium sagt: «Parochum agens in Ragaz ab Austriacis male tratatus et spoliatus, ipsius etiam vitae detrimentum coepisse creditur». (138)

 

 

8. Br. Ulrich (Johann) Hübscher von Schongau. Profess 6. Januar 1778. Er starb am 4. November 1818, 65 Jahre alt. (139)

 

 

9. Br. Wilhelm (Josef) Rey von Geltwil bei Muri. Geboren 7. Februar 1757. Profess 21. November 1779 (der gedruckte Katalog hat 8. Dezember, was unrichtig ist, da Professzettel und Kapitelsakten übereinstimmend den 21. November angeben). Von Beruf Zimmermann. Er starb am 16. April 1833 an einem Schlage. «Vir monasterio perutilis, religiosus vitam activam cum contemplativam feliciter componens.» (140)

 

 

10. P. Karl (Karl Franz) Stammler von Baar. Geboren 20. Februar 1763. Eltern: Franz Xaver und Maria Katharina Jans. Profess 21. März 1781 (nach Zettel und Kapitelsakten, der gedruckte Katalog hat 11. November 1781). Subdiakon 18. September 1784; Diakon 21. Mai 1785; Priester 24. März 1787. 1795-96 Pfarrer in Vättis, nachdem er vorher Professor der Philosophie und Theologie gewesen war. Er starb am 28. Juni 1796 als Pfarrer in Vättis, an der Auszehrung. (141)

 

 

11. P. Justus (Franz Anton) Zuber von Müllegg, (Pfarrei Au bei Fischingen). Geboren 11. November 1757. Eltern: Franz und Rosina Holenstein. Profess 21. März 1781. Subdiakon 14. Juni 1783; Diakon 20. September 1783; Priester 18. September 1784. 1797-99 mit P. Gregor Wachter Pfarrer in Valens. 1799-1803 Pfarrer in Pfäfers. 1804, im Juni, ernennt ihn Abt Benedikt hierauf mit Bewilligung der Regierung zum Oberstatthalter (da er zu alt, um die weltl. Verwaltung noch zu führen). 1807 bis 1815? Pfarrer in Ragaz. 1819 Pfarrer in Vättis. Er starb am 25. Dezember 1827, nachdem er zeitlebens von schwächlicher Gesundheit gewesen war. Zur Zeit der französischen Invasion hielt er mit den Laienbrüdern allein im Kloster aus. Das Nekrologium rühmt ihn als «vir omine et nomine justus». Um die Schule in Pfäfers soll er sich besondere Verdienste erworben haben. (142)

 

 

12. P. Benedikt (Franz Josef) Nager von Ursern. Geboren 3. März 1761. Profess 21. März 1781. Priester 21. Mai 1785. 1792-95 Pfarrer in Pfäfers. Er war vor der Revolution noch Pfarrer in Vilters und starb am 31. Mai 1806 im Hof Ragaz an Krebs. (143)

 

 

13. Br. Lucius (Josef) Oeschger von Hornussen. Geboren 20. Februar 1753. Profess 21. März 1781. Gest. 20. März 1809. (144)

 

 

14. P. Gregor (Fabian Jakob) Wachter von Mels. Geboren 20. Januar 1768. Profess 3. November 1789. Priester 10. November 1793. 1796 ist er Pfarrer in Ragaz. 1797-99 mit P. Justus Zuber Pfarrer in Valens. 1804 Direktor des Knabeninstitutes. 1805, März, schickt ihn der Abt als Pfarrer nach Vättis, da er nicht mehr im Kloster bleiben will. Er ist bis 1807 dort, dann bis 1810 Pfarrer in Vilters. 1813 ist er Statthalter. 1816, 11. Dezember, wird er Administrator für den erkrankten Abt Josef. 1819 ist er dazu noch Statthalter in Ragaz. 1819, 17. September, wird er Pfarrer und Statthalter in Eschen, wo er am 17. Mai 1820 stirbt und beim Eingang zur Kirche begraben wird. (145)

 

 

15. P. Plazidus (Viktor Josef) Pfister von Tuggen. Geboren 16. Februar 1772. Profess 8. Dezember 1790. Priester 21. März 1795. 1795-99 Pfarrer in Pfäfers. 1799 Pfarrer in Valens. Während der französischen Revolutionszeit hielt er sich in Tuggen auf, wurde dann Pfarrer in Galgenen und trug sich mit dem Gedanken, sich säkularisieren zu lassen.[iv] Er war einer der Haupturheber der Schulpläne für Pfäfers.[v] 1806 ist er Pfarrer in Vilters. 1806, 25. November, wird er Dekan, nachdem vom 10. Dezember 1805 bis zu diesem Tage diese Stelle unbesetzt gelassen war. 1810/11 besorgte er die Pfarrei Valens, 1813/14 die von Pfäfers, blieb aber Dekan bis zu seiner Erhebung zum Abt, 4. Juni 1819.[vi] (146)

 

 

16. P. Augustin (Fridolin) Müller von Fischingen. Geboren 5. März 1773. Eltern: Johann Bapt. und Maria Anna Böhni. Profess 8. Dezember 1795. Subdiakon 10. Juni 1797; Diakon 23. Dezember 1797; Priester 24. März 1798. 1798-1804 Pfarrer in Vättis. 1804, Juni, ernennt ihn Abt Benedikt mit Bewilligung der Regierung zum Unterstatthalter. Seit 1805 ist er Statthalter in Pfäfers, bis zu seinem Tode, 4. Februar 1829. Er wurde tot im Bette gefunden. (147)

 

 

17. P. Maurus (Josef Benedikt Johann Georg) Wetzel von Straubenzell. Geboren 12. November 1776. Eltern: Johann Georg und Anna Maria Stürm. St.Gallen entliess ihn am 23. Dezember 1794 aus der Leibeigenschaft. Profess 8. Dezember 1795. Subdiakon 23. Dezember 1797; Diakon 20. Januar 1799; Priester 19. Dezember 1801 (oder 1800?). 1805-07 Pfarrer in Pfäfers. 1807-17 Pfarrer in Vättis. 1818-24 Pfarrer in Quarten. Als er von einer Pfarrkonferenz in Mels zurückkehrte, scheute das Pferd in Wallenstadt; er sprang aus dem Wagen, verletzte sich aber so, dass er nach 40 Stunden starb, am 7. Mai 1824. Er wurde in Wallenstadt begraben. (148)

 

 

18. P. Johann Baptist (Franz) Steiner von Schännis. Geboren 19. Dezember 1774. Profess 21. November 1796. Priester 22. Dezember 1798. Zur Revolutionszeit war er Pfarrer in Valens, dann vom 20. April 1805 bis zum 17. Oktober 1812 Pfarrer in Tuggen; als solcher weigerte er sich 1805, zur Abtwahl zu erscheinen; auch trug er damals das Ordenskleid auf seiner Pfarrei nicht mehr. 1813, 22. November, Praeceptor und Praefekt der Klosterschule, Kapitelssekretär. 1821, Februar, ist er Statthalter in Ragaz. 1824, Mai, wird er Dekan. Daneben war er 1824-27 Pfarrer in Pfäfers, 1831 (seit 12. April) ad interim Statthalter in Ragaz. Er war einer der Haupturheber der traurigen Auflösung des Klosters . Nach der erfolgten Aufhebung verliess er als erster, am 13. März 1838, obwohl totkrank, das Kloster und ging nach Schännis. Hier starb er schon am 8. April. Er wurde auf dem dortigen Kirchhof beigesetzt. (149)

 

 

19. P. Flavian (Christian) Egger von Pfäfers. Geboren 18. November 1776. Eltern: Johann Peter und Maria Ursula Jaeger. Profess 2. Februar 1798. Subdiakon 12. Juni 1802; Diakon 9. April 1803; Priester 11. April 1803. 1803-05 Pfarrer in Pfäfers. 1805-10 mit andern Pfarrer inValens. 1810 bis 1813 Pfarrer in Vilters, dann Professor. Im September oder Oktober 1816 wird er Pfarrer in Mels, wo er am 19. März (alias 19. April) 1817 am Nervenfieber starb. In der Begräbnisstätte der Familie Natsch fand er bei der Kirche in Mels sein Grab. (150)

 

 

20. P. Bonifaz (Johann Anton) Flury von Lommiswil (Solothurn). Geboren 4. Juli 1778. Eltern: Josef und Franziska Binder. Getauft in Solothurn, wo er während zwei Jahren Philosophie und Mathematik am dortigen Lyceum studierte. Profess 2. Februar 1798. Subdiakon 12. Juni 1802; Diakon 9. April 1803; Priester 11. April 1803. Zur Zeit der Revolution war er Professor bei Fellenberg in Bern. An dem am 11. Juli 1804 in Ragaz eröffneten Schullehrerseminar war er als Lehrer tätig. 1805 bezeichnet ihn Abt Benedikt als «ausgetretenen Kaplan in Mels, der schon geraume Zeit seine Korrespondenz zum Schaden des Gotteshauses geführt» habe. P. Bonifaz hatte nämlich für seinen Landsmann P. Aemilian Haberthür gegen den Abt Partei ergriffen. Als im Kloster eine eigene Schule errichtet wurde, wirkte P. Bonifaz als Lehrer. Zur weitern Ausbildung ging er im Herbst 1808 sogar nach Yverdon, um sich dort in die pestalozzische Methode einführen zu lassen. 1810-1813 Pfarrer in Pfäfers. 1813-1817 Pfarrer in Vilters. 1817-1822 (August) Pfarrer in Mels, dann bis Mai 1824 Dekan. Schon damals wandte sich P. Bonifaz unterm 31. Dezember 1824 an die Regierung in St.Gallen, indem er ihr die ihm widerfahrene Behandlung als Dekan darlegt, weshalb er schreibt: «Ich fordere hochgeachtete Herren und Obern gegen ein solches Verfahren gerader Wegen den Schutz der Gesetze und der Schirmobhut des Kantons; den ich von einer hohen Behörde getrost erwarthen darf, die ihre Existenz und Würde am Liebsten von dem Augenblicke an datiert, wo nach genugsamer Rechtsverkümmerung, Rechtsgleichheit für alle Bürger innert und außert den Mauern und damit dem Vaterlande eine neue Aera begann.» Er blieb auch in der Folge einer der Hauptführer der Unzufriedenen. Im Jahre1829 sollte er laut Visitationsbeschluss in ein anderes Kloster versetzt werden, da die meisten Kapitularen dies forderten; doch geschah nichts.[vii] Später bekleidete P. Bonifaz das Amt eines Stiftsarchivars (sicher 1828); schon 1813 werden seine Kenntnisse des Archivs gelobt; möglicherweise war er auch damals schon am Archive tätig. Eine Bemerkung sagt zu seinem am 20. November 1836 erfolgten Tode: «De parochiis et monasterio perbene meritus.» In Wirklichkeit half er, wie wenige, mit, den klösterlichen Geist zu untergraben. Er war der letzte in Pfäfers bestattete Konventuale. – P. Hieronymus Witta hat folgenden Spruch von ihm aufbewahrt:

«Glaube, aber denke nicht, so der Theologe spricht. Denke nur – doch glaube nie, so lehrt die Philosophie. Denke nun und glaube du, das verschafft dir Seelenruh.» 1816.

 

Schriften:

a) Gedruckte:

1. Ein Wort und eine Bitte an Herrn Kantons- und Stiftsarchivar Dr. Henne in St.Gallen. April 1829. 8o. 20 S. (Zentralbibliothek Zürich XVIII. 1653, 6, und Stiftsbibliothek Einsiedeln H d 2118, 10.) Kritik der wissenschaftlichen Tätigkeit Hennes.

2. Ein Mahnwort an Herrn Archivar Henne in Sankt Gallen, von P. Bonifazius Flury, Kapitular und Archivar im Kloster Pfäfers (vom 26. Juni 1829). 2 Seiten. (Stiftsbibliothek Einsiedeln H d 2118, 11).

b) Ungedruckte:

1. Regesten in Urkundenkopien. Nr. 27 des Pfäferser Archivs.

2. Urkundensammlung samt Bemerkungen über dieselben (in 5 Bänden). Pap. Fol. I. Band 37 Bl., begonnen im November 1822; II. Band 313 S., ohne Jahr; III. Band 344 S., 1825-26; IV. Band 304 S., 1827; V. Band 289 S., 1828.

3. Tractate. Nr. 36. Pap. Fol. 373 S. 1825. – S. 3-88 u. 99-104: Untersuchung über die freien Walser (veranlaßt durch die Fürsprache des Verfassers, Dekan Flury, zu Gunsten von 22 heimatlosen Abkömmlingen der freien Walser in Balfries. S. 89-98: Über ein Missale des VIII. Jahrhunderts von S. Urs in Solothurn, aus dem auf das Alter von Pfäfers geschlossen wird. S. 141: Urkunden, Rechte, auf Wald, Weiden, Allmeind betreffend, von 800-1813. – S. 272 bis 273 Register.

4. Forstrechte. Nr. 37 u. 38. Pap. Fol. 268 u. 151 S. Der I. Band enthält: Codex probationum; der II. Band: Weid- und Waldansprüche des Klosters Pfäfers.

5. Inventarium des lobl. Gottshaus zu Pfefers Archiv Schriften, welche ehevor aus Befehl der Regierung von dort weggenommen, unter angesetztem Datum aber aus Anordnung des Finanzministeriums von der Verwaltungskammer des Ct. Linth zurückgestellt ... verzeichnet und übergeben worden. Pfefers den 12. Nov. 1800. Unterzeichnet von P. Pirmin Ruestaller, Senior, Bonifacius Flury, Archivar. (Nr. 110 des Pf. A.)

6. Urkundliche Nachrichten über mehrere Kapellen von Archivar P. B. Flury (18. Februar 1828). 2 Foliohefte. Pf. U.A. Nr. 2792. (151)



[i] Nekrologium.

[ii] Nekrologium.

[iii] Akten im Kantonsarchiv St.Gallen.

[iv] Schreiben an die Regierung von St.Gallen vom 28. Februar 1805. K.A. 147, 2.

[v] Siehe Geschichte der Aufhebung des Klosters.

[vi] Siehe Äbte.

[vii] Vgl. über seine Stellungnahme die Geschichte der Auflösung des Stiftes; ferner die Akten im Kantonsarchiv (Fasc. 147, 1), die Kapitels- und Kongregationsakten.