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Aktivitäten 2010
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Das Stiftsarchiv St.Gallen führt im Jahr 2010 verschiedene Aktivitäten durch. Höhepunkt bildet eine grosse Ausstellung im Kulturraum des St.Galler Regierungsgebäudes unter dem Titel "Bücher des Lebens - Lebendige Bücher". Diese befasst sich mit der reichen Überlieferung von Memorialzeugnissen aus dem Bodenseeraum vom frühen Mittelalter bis in die Moderne. Als Auftakt und Ergänzung zu dieser Ausstellung findet ein wissenschaftliches Kolloquium statt.
Zudem präsentiert das Stiftsarchiv 2010 den ersten Meilenstein in der digitalen Erschliessung seiner Bestände. Mit dem Stiftsarchiv und der Stiftsbibliothek Pfäfers wird in die erste Abteilung des Stiftsarchivs St.Gallen im Internet zugänglich gemacht.
► Präsentation "Stiftsarchiv Pfäfers virtuell"
► Ausstellung "Bücher des Lebens - Lebendige Bücher"
Virtuelle Vitrine
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Das Stiftsarchiv St.Gallen stellt in seinen Vitrinen im St.Galler Regierungsgebäude in regelmässigem Wechsel Exponate zu jeweils zwei verschiedenen Themenbereichen aus. Die Ausstellungsstücke samt Beschreibungen können auch im Internet, in unserer "Virtuellen Vitrine", betrachtet werden.
Vitrine 1
Den ersten Themenkomplex unserer Ausstellung bilden die Ersterwähnungen von Städten, Dörfern und Weilern in Urkunden aus der Zeit vor dem Jahr 1000. Geografisch beziehen sich diese Urkunden auf den Raum der heutigen Schweiz, Österreich, Deutschland und Frankreich. Welche Ortschaften in diesem Jahr ein Jubiläum feiern, erfahren Sie in ...Vitrine 1
Vitrine 2
Die zweite Vitrine dient der wechselnden Ausstellung von Dokumenten aus dem Stiftsarchiv St.Gallen. Dafür wird spannendes, ungewöhnliches und besonders kostbares Quellenmaterial ausgewählt. Wenn Sie einige ausgesuchte Archivalien aus dem Stiftsarchiv näher kennen lernen möchten, werfen Sie einen Blick in die ...Vitrine 2
Soeben erschienen
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Archiv und Fälscherwerkstatt. Das Kloster Pfäfers und sein Umgang mit Schriftgut (10.-18. Jh)
Die archivalische Überlieferung der ehemaligen Benediktinerabtei Pfäfers beinhaltet zahlreiche Fälschungen. Die vorliegende Untersuchung erörtert deren Entstehungslogiken vor dem Hintergrund der Gesamtüberlieferung des Klosters. Ausgehend vom so genannten Pfäferser Marchen- und Jurisdiktionsstreit (1729-1742), in dem die Echtheit der klösterlichen Urkunden vom eidgenössischen Stand Zürich erstmals angezweifelt wurde, untersucht die Arbeit die schriftliche Rechtstradition des Klosters Pfäfers seit dem frühen Mittelalter.
Jakob Kuratli Hüeblin, Archiv und Fälscherwerkstatt. Das Kloster Pfäfers und sein Umgang mit Schriftgut (10.-18. Jh), Dietikon-Zürich 2010. ...weitere Neuerscheinungen
