
Adressen, Organigramm,
Verwaltung und Regierung
Servicebereich
Sie sind hier:
St.Galler Kultur und Geschichte
| Manuskripte gesucht | ||||
|---|---|---|---|---|
| Manuskripte gesucht.pdf (77 kb, PDF) | ||||
Die Reihe St.Galler Kultur und Geschichte existiert seit 1971. In den Jahren 2008/09 wurde sie neu konzipiert. Als Trägerschaft zeichnen das Staatsarchiv und der Historische Verein des Kantons St.Gallen. Die Bücher erscheinen im Chronos Verlag Zürich. Finanziert wird der Druck je zur Hälfte über Beiträge aus dem kantonalen Lotteriefonds und über Drittmittel.
Die Reihe verfolgt einen breiten thematischen Ansatz. Publiziert werden wissenschaftliche Beiträge zur st.gallischen und/oder ostschweizerischen und/oder regionalen Geschichte, eingeschlossen Archäologie, Denkmalpflege, Kultur- und Kunstgeschichte. Diese liefern im Sinn von Grundlagenforschung und darstellender Geschichte wichtige Neuerkenntnisse. Die Arbeiten beruhen wesentlich auf Quellenmaterial aus st.gallischen Archiven und Bibliotheken oder benutzen Quellenmaterial st.gallischen Ursprungs.
Ausnahmsweise können auch Quelleneditionen erscheinen. Die Bände wenden sich in Sprache und Aufmachung nicht nur an ein wissenschaftliches, sondern auch an ein interessiertes, breites Publikum.
.
36
neues Fenster
Joachim von Watt: Grössere Chronik der Äbte.
In den Jahren 1529-1531 verfasste der St.Galler Humanist, Reformator und Politiker Vadian eine Geschichte von Abtei und Stadt St.Gallen im Hoch- und Spätmittelalter (1199-1491). Im Blick hatte er den Wandel der Klosterstadt zu einer im Leinwandgewerbe zu Reichtum gekommenen, selbstbewussten Reichsstadt im Verlauf von rund 300 Jahren.
Erhältlich bei:
35
neues Fenster
Bruno Wickli: Politische Kultur und die "reine Demokratie". Verfassungskämpfe und ländliche Volksbewegungen im Kanton St.Gallen 1814/15 und 1830/31. 2006. 522 S., 25 Abb. CHF 58.- ISBN 3-908048-48-6
Die direktdemokratischen Volksrechte prägen die politische Kultur der Schweiz massgebend. Entscheidende Impulse dazu kamen von zwei Verfassungskämpfen im Kanton St.Gallen, wo die direkte Demokratie 1831 mit dem so genannten Veto erstmals in einer modernen, liberalen Verfassung verankert wurde.
Nachdem die "Franzosenzeit" vorbei war, ertönte 1814 der Ruf nach "beträchtlich mehr Demokratie" und schliesslich nach Trennung einiger Landschaften vom noch jungen Kanton St.Gallen. Erst 1831 war die Zeit reif für eine gründlich revidierte, nun liberale Kantonsverfassung. Die Reformbewegung spaltete sich aber bald in zwei Lager. Die Sarganser, Rheintaler, Uzner, Gossauer und Toggenburger "Demokrätler" hatten nämlich ein mit dem Staatsverständnis der städtisch geprägten Liberalen unvereinbares Ziel: Eine "reine Demokratie" war der Traum der Wirte, Gewerbetreibenden und Bauern, ein schlanker Staat mit einer Landsgemeinde als oberstem Organ.
| St.Galler Kultur und Geschichte, Bücherliste | ||||
|---|---|---|---|---|
| Liste der Bücher St.Galler Kultur und Geschichte.pdf (48 kb, PDF) | ||||
