
Archäologie
Ausgrabung Rosengärten in Alt-Weesen.
Die Archäologie (von griechisch "archaios" = „alt“ und "logos" = "Lehre"; wörtlich also Altertumskunde) geht, meist in enger Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftern, der kulturellen Entwicklung der Menschheit nach.
Die Archäologie interessiert sich für den Menschen und umfasst einen Zeitabschnitt, der von den ersten Steinwerkzeugen vor etwa 2,5 Millionen Jahren bis in die nähere Gegenwart reicht. Erkenntnisse zu Umwelt, Klima, Ernährung oder Alter von Funden tragen zur Rekonstruktion vergangener Kulturen bei. Als Quelle dienen dabei die materiellen Hinterlassenschaften, die im Boden erhalten geblieben sind.
Der Boden entspricht in diesem Sinn einem Ge-Schichten-Buch: Die im Boden liegenden Schichten sind wie Buchseiten, die verblasst oder überschrieben worden sind. Die Archäologen versuchen, diese Seiten wieder lesbar und sichtbar zu machen, die Ge-Schichten wieder ins Gedächtnis zurückzurufen.
In der Schweiz sind die Kantone für die Archäologie zuständig und verfügen über entsprechende Fachstellen. In ihren Aufgabenbereich gehören auch Schutz und Erforschung von Naturkörpern wie Versteinerungen oder Findlingen.
Der Sarkophag aus dem St.Galler Klosterhof: Das Frühmittelalter zeigt sein Angesicht
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Ein Film der Kantonsarchäologie St.Gallen und des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen
Produktion: Andreas Baumberger
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Kantonsarchäologie
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