
HIS
Hospital-Informationssystem
Eine durchgängige Unterstützung des Patientenprozesses und die optimale Eingliederung der Querschnittsdienste wie z.B. Anästhesie, Pathologie, Radiologie, Labors, Infektiologie usw. erfordern eine gemeinsame Datenbasis und einheitliche Funktionen.
Die heutige Situation
Vielfach werden in grossen Spitälern klinische Informationssysteme pro Klinik respektive Fachbereich ausgewählt und eingeführt. Dies erlaubt eine schnelle Ausbreitung und eine bedürfnisgere-chte Ausstattung der einzelnen Kliniken und Fachbereiche mit Informationssystemen, führt jedoch dazu, dass Funktionen, Prozesse und teilweise sogar die Datenstrukturen individuell dargestellt werden müssen.
Die aktuellen Anforderungen
Immer mehr wird es zur Notwendigkeit interdisziplinäre Prozesse innerhalb eines Spitals auf den Informationssystemen integriert abzubilden, um aufwändige Schnittstellen zu vermeiden. Ebenso steigt die Anzahl von Interaktionen mit verschiedensten Umsystemen. Auch die Strukturen sind heute einem laufenden Wandel unterworfen: Neue Fachbereiche werden geschaffen oder bestehende neu gruppiert.
All dies führt die bestehenden Implementierungen schliesslich an ihre Grenzen: Erweiterungen und Anpassungen sind nur mit exponentiell steigendem Aufwand zu realisieren und Unterhalt und Support werden laufend komplexer. Inkonsistenzen bei der Datenhaltung und Instabilitäten des gesamten Systems können folgen.
Die Lösung
Um interdisziplinäre Prozesse einfach und sinnvoll abbilden zu können müssen sowohl die Datenbasis als auch die zugrunde liegenden Funktionen einheitlich dargestellt werden. Nur eine solche Ausgangslage erlaubt eine durchgängige Unterstützung des Patientenprozesses und die optimale Eingliederung der Querschnittsdienste.
Folglich verschiebt sich der Fokus vom Klinik-Informationssystem KIS hin zum spitalweit gültigen Hospital-Informa-tionssystem HIS und damit von der Abbildung von Organisationseinheiten hin zur durchgängigen Unterstützung von Prozessen.
| HIS (1250 kb, PDF) | 24.10.2005 |