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Kantonsärztlicher Dienst

Allgemeines

Der Kantonsärztliche Dienst berät die Vorsteherin, das Gesundheitsdepartement und weitere Amtsstellen in Fragen von Gesundheit und Krankheit. Er ist verantwortlich für die Umsetzung der Eidgenössischen Gesetze, insbesondere in den Bereichen übertragbare Krankheiten, straflose Schwangerschaftsunterbrechung und Betäubungsmittel. So stellt er beispielsweise Bewilligungen für die Verschreibung, Abgabe und Verabreichung von Betäubungsmitteln zur Substitutionsbehandlung von opiatabhängigen Personen aus.

 

Er erteilt Bewilligungen für Assistenten und Stellvertretungen von Ärztinnen und Ärzten. Er beurteilt fachlich die Gesuche für die ärztlichen Berufsausübungsbewilligungen und überwacht die Berufsausübung der Ärztinnen und Ärzte. Der Kantonsärztliche Dienst beurteilt Gesuche zur ausserkantonalen Hospitalisation, sorgt für die Koordination im Rettungswesen und beteiligt sich an der Katastrophenorganisation.

Ausserkantonale Hospitalisation

Die seit 1. Januar 2012 geltende neue Spitalfinanzierung bringt Änderungen in Bezug auf die Spitalwahl und damit auf die ausserkantonale Hospitalisation mit sich. Der Kantonsärztliche Dienst prüft Gesuche zur ausserkantonalen Hospitalisation im Hinblick auf eine Kostenübernahme durch den Kanton und erteilt Auskünfte bei Fragen zur freien Spitalwahl.

 

Übertragbare Krankheiten

Der Kantonsärztliche Dienst nimmt Meldungen über übertragbare Krankheiten von Laboratorien und Ärztinnen und Ärzten entgegen und leitet diese an das BAG weiter. Er trifft weitere Abklärungen und Massnahmen zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten und stellt der Bevölkerung sowie den Fachpersonen im Gesundheitswesen Informationen und Empfehlungen zur Verfügung.

 

Meldewesen

Der Kantonsärztliche Dienst ist zuständig für die Umsetzung der Eidgenössischen Gesetzgebung in den Bereichen strafloser Schwangerschaftsabbruch und Sterilisation. Der Kantonsärztliche Dienst erstellt aufgrund der obligatorischen Meldung von durchgeführten Schwangerschaftsabbrüchen durch die Ärzteschaft eine jährliche Statistik.

 

Betäubungsmittel

Bewilligungen an Ärztinnen und Ärzte im Kanton St.Gallen für die Verschreibung, Abgabe und Verabreichung von Betäubungsmitteln zur Substitutionsbehandlung von opiatabhängigen Personen werden vom Kantonsärztlichen Dienst erteilt. Weiter gibt er Informationen und Auskünfte zu Fragen der Abgabe von Betäubungsmitteln, gewährleistet die Abgabe der amtlichen Rezeptformulare und bietet periodisch Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte im Bereich Suchtmedizin an.

 

Suchthilfe

Im Bereich Sucht setzt der Beauftragte für Suchtfragen die auf dem Vier-Säulen-Modell des Bundes abgestützte Suchtpolitik auf kantonaler Ebene um und ist für die Verwaltung des Alkoholzehntels verantwortlich.

Maria Magdalena

Das Beratungsangebot für Frauen im Sexgewerbe Maria Magdalena ist ein Projekt, welches allgemein im Bereich der Gesundheitsförderung und speziell im Bereich der Prävention von HIV-/AIDS-Erkrankungen und anderer Geschlechtskrankheiten tätig ist. Es bietet eine angepasste Beratung, Begleitung und Informationsvermittlung mit dem Ziel, die Lebensqualität der Frauen zu optimieren, ihre Sozialkompetenz zu fördern und den Zugang zu Angeboten im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie im Rechtssystem zu ermöglichen.

Verantwortlich für den Inhalt

Kantonsärztlicher Dienst

  Gesundheitsdepartement Kanton St.Gallen
Adresse: Oberer Graben 32
9001 St.Gallen
Telefon: 058 229 35 64
Fax: 058 229 46 09


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