eHealth

eHealth

 

 

 

 

 

Unter eHealth wird der integrierte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur Gestaltung, Unterstützung und Vernetzung aller Prozesse und Teilnehmer im Gesundheitswesen verstanden. Als unbestrittener Nutzen werden gesteigerte Patientensicherheit, Behandlungsqualität/-effizienz und in der Folge geringere Kosten der Leistungserbringung erwartet. Um das enorme Nutzenpotential zu erschliessen sind in kantonaler Verantwortung die notwendigen Infrastrukturen aufzubauen und zur Sicherstellung der Interoperabilität der Systeme national und international abzustimmen.

 

Speziell die Leistungserbringer in den Grenzkantonen sind sehr rasch z.B. von der Mobilität der EU-Bürger betroffen, die sich bereits mit einer elektronischen EU-Versichertenkarte ausweisen - ein markanter Nachholbedarf gegenüber dem benachbarten Ausland ist ausgewiesen und muss nächstens aufgeholt werden.

 

Es geht anfänglich darum, Transparenz zu schaffen und Planungssicherheit für die Kantone zu gewinnen. Durch die verbindliche Festlegung von Standards sollen Investitionen in Modellprojekte geschützt werden. Danach sind Organisationsformen zu finden, die eine koordinierte Umsetzung der eHealth-Vorhaben sicherstellen.

 

 

eHealthSuisse: Koordinationsorgan Bund-Kantone

eHealth Suisse

 

 

 

 

 

 

 

E-Health, bzw. elektronische Gesundheitsdienste sollen dazu beitragen, der Bevölkerung einen einfachen Zugang zum Gesundheitswesen zu gewährleisten unter Beachtung von hoch stehender Qualität, Effizienz und Sicherheit sowie günstigen Kosten.

 

Die Kompetenzen im Gesundheitswesen teilen sich Bund und Kantone. Der Bund ist gemäss Verfassung für einen wichtigen Teil der Finanzierung zuständig sowie im Rahmen seiner Kompetenzen für den Schutz der Gesundheit. Die Kantone ihrerseits haben die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Deshalb ist E-Health eine Thematik die gesamtschweizerisch geplant und koordiniert vorangetrieben wird. Die Kantone tragen eine wesentliche Mitverantwortung für eine erfolgreiche Umsetzung der vom Bundesrat am 25. Juni 2007 verabschiedeten "Strategie E-Health Schweiz".

 

Damit eHealth-Lösung flächendeckend umgesetzt werden und den Nutzen im Gesamtsystem entfalten können, müssen sich die verschiedenen Akteure zu verbindlichen und konkreten Zielen einigen. Zu diesem Zweck haben der Bund und die Kantone eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen und ein gemeinsames Koordinationsorgan geschaffen. Der Kanton St.Gallen nimmt seine Verantwortung wahr und beteiligt sich aktiv im Steuerungsausschuss, im Projektleitungsgremium und in der Standardisierung.

 

http://www.e-health-suisse.ch

 

 

Bemerkung zur Schreibweise: Das "E" in Wörtern wie "E-Rezept", E-Verschreibung" oder "E-Mail" ist die Abkürzung des englischen Adjektivs "electronic". Da es zwar kein Substantiv ist, aber den ersten Bestandteil eines zusammengesetzten Substantivs bildet, wird das "E" in der deutschen Rechtschreibung gross geschrieben. Der im Strategiepapier verwendetet Hauptbegriff "eHealth" für "elektronische Gesundheitsdienste" hat sich international in der Schreibweise mit kleinem "e" durchgesetzt - auch in den deutschsprachigen Nachbarländern. Deshalb werden die Schreibweise "eHealth" und "E-Health" gleichbedeutend.

Verantwortlich für den Inhalt

E-Health

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