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Plan B - Case Management Berufsbildung im Kanton St. Gallen

Logo Plan B

Das Case Management Berufsbildung (CM BB) des Kantons St.Gallen, genannt Plan B, ist als ein Gesamtsystem mit einzelnen Bausteinen zu verstehen. Dieses baut auf den vielfältigen Unterstützungs- und Begleitmassnahmen auf, die bereits vor der Lancierung des CM BB durch den Bund im Kanton St.Gallen in breitem Mass aufgebaut und eingeführt wurden.

 

Ziel des CM-BB und somit auch des Systems Plan B ist es, Jugendliche und junge Erwachsene mit Schwierigkeiten vor und während der beruflichen Grundbildung systematisch zu erfassen und mit geeigneten Massnahmen zu unterstützen mit der Absicht, den Anteil der erfolgreichen Abschlüsse am Ende der Sekundarstufe II weiterhin hoch zu halten bzw. weiter zu steigern.

 

Die Bemühungen von Plan B zielten seit jeher darauf ab, einen Handlungsschwerpunkt vor allem im Bereich der Prophylaxe zu setzen. Konkret bedeutet dies, auf der Oberstufe gefährdete Jugendliche mit systematischer Erfassung zu erkennen und dank klar definierter Zuständigkeiten, Prozesse und Massnahmen notwendige Weichenstellungen zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts Plan B wurden aus diesem Grund die Pensen bei den Berufs- und Laufbahnberatungsstellen ab 2010 um 360 Stellenprozente erhöht, um Jugendliche intensiver und noch zielgerichteter beraten und betreuen zu können.

 

Auch die vielfältigen Angebote innerhalb der Berufsfachschulen im Bereich schulischer Massnahmen oder psychosozialer Fragestellungen, aber auch die Coachingangebote und die Perspektivengespräche der Lehraufsicht des Amtes für Berufsbildung, zielen allesamt darauf ab, ausbildungsgefährdete Lernende zu begleiten und zu unterstützen, damit sie im Bildungssystem verbleiben und die Ausbildung erfolgreich abschliessen. Zur Erreichung dieser Ziele wurden unter anderem im Bereich der Schulsozialarbeit an den Berufsfachschulen zusammen mit den beiden Landeskirchen 600 Stellenprozente eingeführt, wurde ein eigener schulpsychologischer Dienst für die Berufsfachschulen geschaffen, wurden die Coachingangebote in den Brückenangeboten ausgebaut, die Früherfassung sämtlicher Lernender im ersten Ausbildungsjahr konzeptionell verankert.

 

Ein besonderes Augenmerk zur Erreichung der Zielsetzung von Plan B gilt den Schnittstellen zwischen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II sowie den Dropouts aus den Berufsfachschulen. An diesen Schnittstellen laufen Jugendliche und junge Erwachsene besonders Gefahr, aufgrund der Schwierigkeiten aus dem Regelsystem zu fallen und, wenn alleine auf sich gestellt, den möglichen Unterstützungs- und Begleitmöglichkeiten zur Integration in die Berufsbildung zu entgehen. Dank systematischer Erfassung und Betreuung aller, die am Ende der Volksschule bzw. der Brückenangebot keine geregelte Anschlusslösung aufweisen, kann sichergestellt werden, dass alle, die eine Grundmotivation aufweisen, auf entsprechende Begleitung zählen können.

 

 

 

 

Amt für Berufsbildung, Abteilung Schulische Bildung

Berufsfachschulberater: Serge Ludescher
Adresse: Davidstrasse 31
9001 St.Gallen
Telefon: 058 229 38 50
Fax: 058 229 46 01

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