
Statistik des Monats
Neu: Karte des Quartals
Nach einem Jahr und zwölf Statistiken des Monats macht diese Seite Pause. Neu gibt es viermal pro Jahr eine interaktive Karte des Quartals. Sie finden sie hier.
September 2011
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Rund neun bis zehn Prozent der Kantonsfläche sind im Kanton St.Gallen mit Siedlungsflächen belegt. Als Siedlungsflächen gelten dabei Industrie- und Gewerbeareale, Gebäudeareale, Verkehrsflächen, Erholungs- und Grünanlagen genauso wie Deponien, Abwasserreinigungs- anlagen und anderes.
Noch sind in der neuesten Arealstatistik des Bundesamtes für Statistik nicht alle St.Galler Gemeinden ausgewertet. Es zeigt sich aber bereits jetzt, dass sich die Siedlungsfläche weiterhin stark ausdehnt. Wir zeigen als Beispiel zwei der Gemeinden, deren Siedlungsflächenanteil zwischen den Jahren 1984 und 2008 am stärksten angestiegen ist.
August 2011
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Nicht alle Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton St.Gallen haben die gleiche Fläche zum Wohnen zur Verfügung. Einige leben zu zweit in einem Einfamilienhaus, andere teilen sich zu fünft eine 3 ½ -Zimmerwohnung. Trotzdem ist die durchschnittlich pro Einwohner verfügbare Wohnfläche eine interessante Zahl: Sie nimmt im Kanton St.Gallen seit mehr als 30 Jahren stetig zu und passt sich damit an veränderte Wohnansprüche und veränderte Lebensentwürfe an. Allerdings verlangsamt sich die Zunahme. Zwischen den Jahren 1980 bis 1990 und 1990 bis 2000 stieg die Wohnfläche pro Person um je fünf Quadratmeter. Im letzten Jahrzehnt nahm sie dagegen nur noch um drei Quadratmeter zu.
Juli 2011
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Einfamilienhäuser werden typischerweise auf einem eigenen Grundstück in der Wohnzone gebaut. Die Grösse dieser Parzellen nimmt seit einigen Jahren zu, nachdem sie um das Jahr 2000 herum einen Tiefststand erreichte. Verschiedene Faktoren bestimmen die Parzellengrösse: die Wirtschaftslage, der Bodenpreis, die Bauform - Reihenhäuser haben in der Regel kleinere Parzellen als freistehende Häuser - genauso wie die Lage in der Stadt oder auf dem Land.
Juni 2011
Seit dem Jahr 2000 entstanden jede Woche mehr als 12 neue Einfamilienhäuser im Kanton St.Gallen.
Seit Jahren ist die Bautätigkeit in der Schweiz auf hohem Niveau. So wurden beispielsweise im Kanton St.Gallen in den zehn Jahren zwischen 2000 und 2010 rund 6'600 Einfamilienhäuser (EFH) neu gebaut. Das ergibt im Schnitt während dieser Zeit mehr als zwölf EFH jede Woche. Geht man von einer mittleren Breite von zehn Metern für ein EFH aus, dann würden die neuen St.Galler Häuser – Mauer an Mauer aneinandergereiht – der Autobahn entlang von St.Gallen bis nach Winterthur stehen. Auch die für die 6'600 Häuser benötigte Materialmenge ist eindrücklich: Bei rund 300 Tonnen Material pro Haus summiert sich das Ganze auf beinahe zwei Millionen Tonnen.
Mai 2011
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Im Kanton St.Gallen gibt es fast dreimal so viele Einfamilienhäuser wie Mehrfamilienhäuser. Ein Einfamilienhaus belegt in der Regel zwar weniger Bodenfläche, aber weil sie so zahlreich sind, liegt ihr zusammengezählter «Bodenkonsum» doch um ein Drittel höher als derjenige der Mehrfamilienhäuser. Hingegen wohnen in Mehrfamilienhäusern mehr Menschen: mit etwas mehr als 220'000 sind es fast die Hälfte aller St.Gallerinnen und St.Galler. In den Einfamilienhäusern leben rund 168'000 Menschen. Und etwas mehr als 88'000 Menschen wohnen in Gebäuden, die neben dem Wohnen noch für andere Zwecke genutzt werden.
April 2011
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Die absolute Bauzonenfläche nimmt seit den 1990er-Jahren im Kanton St.Gallen stetig zu. Dasselbe gilt aber auch für die Bevölkerung und die Anzahl Arbeitsplätze. Schaut man sich die Bauzonengrösse pro Kopf – also Einwohner und Beschäftigte zusammengezählt – an, ergibt sich im letzten Jahrzehnt ein leichter Rückgang.
Der «Ausreisser» im Jahr 1985 ist der ersten Generation der Bauzonenpläne geschuldet, die im Kanton St.Gallen zu gross dimensioniert wurden.
März 2011
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Die Gemeinden teilen ihr Gebiet in verschiedene Bau- und Nichtbauzonen ein. Für Wohnzwecke dienen vor allem die verschiedenen Wohnzonen, Wohn-/Gewerbezonen und Kernzonen. In den beiden Zonentyp «W2» und «WE», in denen typischerweise Einfamilienhäuser gebaut werden, leben die meisten St.Gallerinnen und St.Galler: zusammengezählt sind es fast Einhundertfünfzigtausend oder ein Drittel der Bevölkerung. Am anderen Ende der «Rangliste» liegen die 31 Personen mit einer Wohnadresse im Waldgebiet.
Februar 2011
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Die Grösse der Siedlungsfläche ist momentan wieder in aller Munde: Während die einen beklagen, die Schweiz sei zersiedelt, fordern andere mehr Bauland – auch der Wald dürfe kein Tabu mehr sein, um neue Siedlungsfläche zu gewinnen. Doch wie gross ist der Anteil der Siedlungsfläche an der Gesamtfläche nun wirklich?
Auskunft darüber gibt die Arealstatistik* des Bundesamtes für Statistik (BFS). Im Jahr 1996 gab es im Kanton St.Gallen gemäss der Arealstatistik 17'600 Hektaren Siedlungsfläche. Dies sind rund 9 Prozent der gesamten Kantonsfläche. Allerdings ist nicht der ganze Kanton überhaupt besiedelbar – rechnet man mit der besiedelbaren Fläche**, dann erhöht sich der Anteil der Siedlungsfläche auf 14 Prozent. Rechnet man von der besiedelbaren Fläche noch die Waldgebiete ab, steigt der Anteil Siedlungsfläche auf fast 20 Prozent.
Die Karte zeigt die Kantonsfläche in grau, darüber die besiedelbare Fläche in lila mit den etwas dunkler gefärbten Waldgebieten, und in der Region Wil ein Quadrat, dessen Grösse genau der gesamten Siedlungsfläche entspricht.
* Alle 12 Jahre wird die Flächennutzung der Schweiz mit Hilfe von Luftbildern neu erhoben. Die letzten Zahlen zum Kanton St.Gallen stammen aus dem Jahr 1996 – die neuesten werden erst im Jahr 2012 bereit stehen.
** Besiedelbare Fläche gemäss den landwirtschaftlichen Zonengrenzen.
Januar 2011
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Seit dem Jahr 1970 hat die Bevölkerungszahl des Kantons St.Gallen stetig zugenommen. Das Wachstum geschah vor allem innerhalb der Bauzone – ausserhalb der Bauzone blieb die Bevölkerungszahl mehr oder weniger konstant. Damit nimmt der prozentuale Anteil der Bevölkerung ausserhalb der Bauzone an der Gesamtbevölkerung ab: Heute leben rund 8,7 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner ausserhalb der Bauzone, im Jahr 1970 waren es noch etwa 12,6 Prozent.
Dezember 2010
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Längst wohnen nicht mehr nur Bauernfamilien ausserhalb der Bauzone: In den Wahlkreisen St.Gallen, Wil und Rorschach liegen rund fünf Prozent aller Wohngebäude* nicht im Baugebiet. Im Toggenburg, Wo die traditionelle Siedlungsform der Streusiedlung verbreitet ist, liegt rund ein Viertel aller Wohngebäude* ausserhalb der Bauzone. (* ohne rein landwirtschaftliche Wohngebäude)
November 2010
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Die wirtschaftlich mageren Jahre Mitte der 1970er-Jahre (Erdölkrise) und Anfang der 1990er-Jahre scheinen sich auch im Gebäudebestand des Kantons St.Gallen zu spiegeln. In den betreffenden Jahren wurden jeweils deutlich weniger Gebäude erstellt als zuvor und danach. Erkennbar sind auch die "Boomjahre" ungefähr ab dem Jahr 1960: die Bautätigkeit stieg sprunghaft an. Der Jahrgang 1980 stellt die grösste Anzahl Gebäude im Kanton.
Oktober 2010
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Die Grafik vergleicht die Entwicklung der Einwohnerzahlen mit derjenigen der Beschäftigtenzahlen. In manchen Regionen nahmen Bevölkerung und Beschäftigtenzahl gleichmässig zu, andere zeigen ein Ungleichgewicht. So hat beispielsweise die Stadt St.Gallen viele Beschäftigte dazugewonnen, die Bevölkerung wuchs aber nur moderat. Das kann bedeuten, dass die "neuen" Beschäftigten eher im Umland der Stadt Wohnsitz nahmen.
Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St.Gallen
| Fachstelle Raumbeobachtung | |
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| Telefon/Fax: | +41 (0)58 229 31 47 / +41 (0)58 229 45 99 |