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    <title>News Portal Kanton St. Gallen</title>
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    <updated>2012-02-23T08:36:40Z</updated>
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		<name>News Portal Kanton St. Gallen</name>
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                <title>Mit einem Klick zu mehrsprachigen Informationen</title>
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                <updated>2012-02-22T08:42:00Z</updated>
                <summary>Die Informationsbeschaffung via Internet ist aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Das Kompetenzzentrum Integration, Gleichstellung und Projekte im Departement des Innern bietet neu auf seiner Website zwei Internettools zur Suche von Deutschkursen, Integrationsangeboten und allgemeinen mehrsprachigen Informationen an. Sowohl Privatpersonen als auch Behörden, Beratungsstellen und Fachpersonen können von diesen profitieren.</summary>
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		         	<div class="t">
		         		<strong><p>Die Informationsbeschaffung via Internet ist aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Das Kompetenzzentrum Integration, Gleichstellung und Projekte im Departement des Innern bietet neu auf seiner Website zwei Internettools zur Suche von Deutschkursen, Integrationsangeboten und allgemeinen mehrsprachigen Informationen an. Sowohl Privatpersonen als auch Behörden, Beratungsstellen und Fachpersonen können von diesen profitieren.</p></strong>
		         		
						<p>Das Internet wird für die Informationsvermittlung von allen Bevölkerungsschichten rege genutzt, von zugewanderten Personen sogar noch mehr als von Einheimischen. Bereits 90 Prozent der Migrantinnen und Migranten haben einen Internetzugang. Diesen Umstand macht sich das Kompetenzzentrum Integration Gleichstellung und Projekte im Departement des Innern zunutze und hat auf seiner Website neu eine umfangreiche Linksammlung aufgeschaltet. Die Links führen zu Organisationen oder Behörden, die ihre Dokumente zu verschiedenen Lebensthemen wie Arbeit, Bildung, Gesundheit, Recht usw. ins Netz gestellt haben. Ein wachsender Teil der Informationen kann in mehreren Sprachen heruntergeladen werden. Die Linksammlung dient Privaten, aber auch Organisationen und Fachpersonen, die diese Informationen an ihre Kunden und Kundinnen weitergeben. So kann beispielsweise die Apothekerin, die von ihrer Kundin um Tipps zur Ernährung befragt wird, in der Rubrik «Gesundheit» Informationsmaterial in der Erstsprache ihrer Kundin suchen und an diese abgeben. Die Links werden regelmässig überprüft und laufend ergänzt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Den passenden Deutschkurs oder ein Integrationsangebot finden</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Das zweite Informationstool ist eine anwenderfreundliche Such- und Abfragefunktion für Deutschkurse und weitere Integrationsangebote, etwa aus dem Bereich der Frühförderung. Angesichts der Breite des Angebots an Deutschkursen im Kanton St.Gallen gestaltete sich die Suche nach dem richtigen Kurs oft aufwendig. Bisher fehlte eine elektronische Datenbank, wo die verschiedenen Angebote in Bezug auf Niveau, Anzahl Lektionen, Kosten, Dauer usw. miteinander verglichen werden konnten. Die neue Suchmaske auf der Website des Kantons schafft da Abhilfe. Mit ihr ist es Privatpersonen sowie Mitarbeitenden von Beratungsstellen möglich, mit wenig Zeitaufwand die Basisinformationen zum Deutschkursangeboten im ganzen Kanton abzurufen. Organisationen können jederzeit ihre Deutschkurs- und Integrationsangebote mittels eines Formulars eingeben, um sie so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Informationen sind abrufbar unter <a href="http://www.infomehrsprachig.sg.ch/" title="Externer Link: Es öffnet sich ein neues Fenster: http://www.infomehrsprachig.sg.ch/" target="_blank">www.infomehrsprachig.sg.ch</a> und <a href="http://www.deutschkurse.sg.ch/" title="Externer Link: Es öffnet sich ein neues Fenster: http://www.deutschkurse.sg.ch/" target="_blank">www.deutschkurse.sg.ch</a>.</p><p>&nbsp;</p>
						
						
						
		         	</div>
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                <title>Rohbau der Fachhochschule St.Gallen fertiggestellt</title>
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                <updated>2012-02-21T04:48:00Z</updated>
                <summary>Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit sind die Rohbauarbeiten für den Neubau der Fachhochschule St.Gallen mit Bahnhofparking beendet. An der Aufrichtfeier am Dienstagabend zeigten sich Vertreter von Kanton, Stadt St.Gallen und CityParking St.Gallen AG sehr erfreut über den Baufortschritt. </summary>
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		         	<![CDATA[
		         	<div class="t">
		         		<strong><p>Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit sind die Rohbauarbeiten für den Neubau der Fachhochschule St.Gallen mit Bahnhofparking beendet. An der Aufrichtfeier am Dienstagabend zeigten sich Vertreter von Kanton, Stadt St.Gallen und CityParking St.Gallen AG sehr erfreut über den Baufortschritt. </p></strong>
		         		
							<div class="newsbild"> 
								<a href="http://www.sg.ch/content/applikationen/news/1/2012/02/rohbau_der_fachhochschulestgallenfertiggestellt.html" title="Interner Link: Rohbau der Fachhochschule St.Gallen fertiggestellt">
									<img src="http://www.sg.ch/content/applikationen/news/1/2012/02/rohbau_der_fachhochschulestgallenfertiggestellt/jcr:content/newsdetail.jpg" class="textbild" alt="Rohbau der Fachhochschule St.Gallen fertiggestellt" width="250"/>
								</a>
								<p class="bildlegende"></p>
							</div>
						
						<p>Der Dank am Aufrichtfest galt insbesondere den Planern, Architekten und Handwerkern. Sie alle leisteten ihren Beitrag, dass eines der grössten Hochbauprojekte des Kantons St.Gallen nun seine definitiven Ausmasse erreicht hat. Voraussichtlich im ersten Quartal 2013 werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die Räume können den Nutzern übergeben werden.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bedarfsgerechtes Raumangebot</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Das Markenzeichen des Neubaus der Fachhochschule St.Gallen ist der 67 Meter hohe Büroturm mit den Instituten und der Verwaltung sowie den Arbeitsbereichen der Dozierenden. In den vier Obergeschossen des Sockelbaus werden Unterrichtsräume und eine Mediathek mit Studierendenarbeitsplätzen eingerichtet. Im Erdgeschoss sind Hörsäle, Foyer, Küche mit Mensa sowie eine Cafeteria geplant. Die vier Untergeschosse beinhalten ein öffentliches Parkhaus mit 320 Parkplätzen, eine Bahnvorfahrt und eine bewachte Velostation mit direkter Anbindung an die SBB-Unterführung.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Bund, Stadt und Cityparking AG finanzieren mit</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Das Neubauvorhaben kostet voraussichtlich 124 Millionen Franken. Nach Abzug der Erstellungskosten für das Parkhaus, die Bahnvorfahrt sowie die Velostation, welche durch die Cityparking St.Gallen AG und die politische Gemeinde St.Gallen getragen werden, verbleiben für die Fachhochschule rund 97 Millionen Franken. An diese verbleibenden Kosten werden Bundesbeiträge in der Höhe von rund 23 Millionen Franken geleistet. Für den Kanton St.Gallen entsteht ein Investitionsbedarf von 74 Millionen Franken.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Neubau des Fachhochschulzentrums wird vom Kanton St.Gallen erstellt und vorfinanziert. Die übrigen Trägerkantone der Fachhochschule St.Gallen (Thurgau, Appenzell AR und Appenzell AI) beteiligen sich gemäss &quot;Vereinbarung über die interkantonale Fachhochschule St.Gallen&quot; mit rund 20 Millionen Franken über 25 Jahre mit jährlichen Amortisationszahlungen an den Neubaukosten.</p><p>&nbsp;</p>
						
						
						
		         	</div>
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		       </content>
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                <title>Aus der Februarsession des Kantonsrates</title>
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                <updated>2012-02-21T11:14:00Z</updated>
                <summary>Der Kantonsrat tagte im Regierungsgebäude des Kantons St.Gallen. Die wichtigsten Beschlüsse der Februarsession finden Sie hier.</summary>
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		         	<![CDATA[
		         	<div class="t">
		         		<strong><p>Der Kantonsrat tagte im Regierungsgebäude des Kantons St.Gallen. Die wichtigsten Beschlüsse der Februarsession finden Sie hier.</p></strong>
		         		
							<div class="newsbild"> 
								<a href="http://www.sg.ch/content/applikationen/news/1/2012/02/aus_der_februarsessiondeskantonsrates.html" title="Interner Link: Aus der Februarsession des Kantonsrates">
									<img src="http://www.sg.ch/content/applikationen/news/1/2012/02/aus_der_februarsessiondeskantonsrates/jcr:content/newsdetail.jpg" class="textbild" alt="Kantonsratssession" width="250"/>
								</a>
								<p class="bildlegende"></p>
							</div>
						
						<p><strong>Die Beschlüsse des Kantonsrates vom Dienstag, 21. Februar 2012:</strong></p><p>&nbsp;</p><p>- In den Schlussabstimmungen passierten folgende Vorlagen:</p><ul><li>Nachtrag zum Energiegesetz</li><li>Nachtrag zum Gesetz über die Pädagogische Hochschule</li><li>Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht</li><li>Die Förderbeiträge an die Vereinigung der Gemeinden Eschenbach/ St.Gallenkappel/Goldingen, Wattwil/Krinau und Bütschwil/Ganterschwil.</li></ul><br clear="all" /><p>- Der Kanton St.Gallen führt nach dem Vorbild des Thurgaus eine Liste säumiger Krankenkassen-Prämienzahlender ein.</p><p>&nbsp;</p><p>- Die Regierung beantwortete eine dringliche Interpellation der SVP-Fraktion zu einem Spezialzentrum für kriminelle Asylbewerber. Ein solches Zentrum stehe nicht im Vordergrund, aber es gebe schon heute viele Zwangsmassnahmen und man müsse vor allem die Asylverfahren beschleunigen, meinte die Regierung.</p><p>&nbsp;</p><p>- Im Zuge der im Grundsatz schon vor einem Jahr beschlossenen Sparmassnahmen entschied der Kantonsrat, den Staatshaushalt um netto&nbsp;zehn Millionen Franken im Bereich Sonderschulen zu entlasten. Die Gemeinden müssen hier künftig mehr zahlen.</p><p>&nbsp;</p><p>- Die St.Galler Regierung legte zwei Gesetzesänderungen vor um den Lehrberuf in der Volksschule zu stärken. Zu reden gab die vorgeschlagene Entlastung, die nur für Vollzeitstellen gelten sollte. Hier wird die Regierung nochmals nachverhandeln.</p><p>&nbsp;</p><p>- Die Hochschule für Technik in Rapperswil-Jona bekommt einen Neubau für ein Forschungszentrum. Er kostet knapp 42 Millionen Franken. Der Kanton zahlt daran 22 Millionen. Die übrigen Trägerkantone Glarus und Schwyz werden sich später an der Finanzierung beteiligen.</p><p>&nbsp;</p><p>- Der Aufgaben- und Finanzplan 2013-2015 wurde genehmigt. Der Kantonsrat beauftragte die Regierung ein zusätzliches Sparpaket von 200 Millionen Franken zu schnüren.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Die Beschlüsse des Kantonsrates vom Montag, 20. Februar 2012:</strong></p><p>&nbsp;</p><p>- Das kantonale Steuergesetz wird an zwingende Harmonisierungsvorschriften des Bundes und an Bundesgerichtsentscheide angepasst. Es geht unter anderem um Spendenabzüge und um die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen. Weitergehende Anträge von SVP und SP hatten keine Chance.</p><p>&nbsp;</p><p>- Die bisherige regionale Schulaufsicht wird durch vier regionalen Rekursstellen ersetzt. Der Kanton übernimmt neu aber auch die Aufsicht über die Privatschulen.</p><p>&nbsp;</p><p>- Die Südostbahn&nbsp;erhält einen Investitionsbeitrag von 8,7 Mio. Franken. Dies als Anteil an Investitionen von gut 45 Mio. Franken.</p><p>&nbsp;</p><p>- Im Staatsverwaltungsgesetz&nbsp;werden Bestimmungen zu den Rollen der staatlichen Vertreterinnen und Vertreter in den Verwaltungsräten festgesetzt. Es gelten die demokratische Regeln des Public Corporate Governance. Auch die Zusammensetzung und Wahl der Verwaltungskommission der Sozialversicherungsanstalt wurde neu geregelt.</p><p>&nbsp;</p><p>- Als Nachrücker für die zurückgetretene Barbara Gysi (SP, Wil) – sie rückte für Paul Rechsteiner in den Nationalrat nach – wurde Daniel Baumgartner (SP, Flawil) vereidigt. Baumgartner sass vor der Verkleinerung des Kantonsrats schon einmal drei Jahre im Rat.</p><p>&nbsp;</p><p>- Diskussionslos wurden folgende Geschäfte in zweiter Lesung genehmigt:</p><ul><li>Der Nachtrag zum Energiegesetz</li><li>Der Nachtrag zum Gesetz über die Pädagogische Hochschule</li><li>Die Beiträge an die Gemeindezusammenschlüsse Eschenbach/St.Gallenkappel/Goldingen, Wattwil/Krinau und an Bütschwil/Ganterschwil.</li></ul><br clear="all" /><p>- Bei der zweiten Lesung des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts kam es noch zu einer Änderung bei der Zusammensetzung des entscheidenden Gremiums.</p>
						
						
						
		         	</div>
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                <title>Fundstelle Unterkobel – für die Archäologie ein Glücksfall</title>
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                <updated>2012-02-20T11:16:00Z</updated>
                <summary>Die im Mai 2011 entdeckte archäologische Fundstelle in der Deponie Unterkobel wird bis Ende Mai 2012 weiter untersucht. Tausende Funde geben Einblick in rund 10&#039;000 Jahre Rheintaler Geschichte, von der Steinzeit bis in die römische Zeit. Die Kantonsarchäologie St.Gallen und die Betreiberfirma Robert König AG freuen sich über die gute Zusammenarbeit.</summary>
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		         	<div class="t">
		         		<strong><p>Die im Mai 2011 entdeckte archäologische Fundstelle in der Deponie Unterkobel wird bis Ende Mai 2012 weiter untersucht. Tausende Funde geben Einblick in rund 10'000 Jahre Rheintaler Geschichte, von der Steinzeit bis in die römische Zeit. Die Kantonsarchäologie St.Gallen und die Betreiberfirma Robert König AG freuen sich über die gute Zusammenarbeit.</p></strong>
		         		
							<div class="newsbild"> 
								<a href="http://www.sg.ch/content/applikationen/news/1/2012/02/fundstelle_unterkobelfuerdiearchaeologieeingluecksfall.html" title="Interner Link: Fundstelle Unterkobel – für die Archäologie ein Glücksfall">
									<img src="http://www.sg.ch/content/applikationen/news/1/2012/02/fundstelle_unterkobelfuerdiearchaeologieeingluecksfall/jcr:content/newsdetail.jpg" class="textbild" alt="Oberriet, Unterkobel. Fundauswahl. Foto KA SG." longdesc="/content/applikationen/news/1/2012/02/fundstelle_unterkobelfuerdiearchaeologieeingluecksfall/jcr:content/newsdetail.Longdesc.html" width="250"/>
								</a>
								<p class="bildlegende"></p>
							</div>
						
						<p>Am 4. Mai 2011 entdeckte der Architekt und Künstler Spallo Kolb aus Widnau im Gelände der Bauschuttdeponie Unterkobel eine archäologische Fundstelle. Vorbildlicherweise meldete er diese umgehend der Kantonsarchäologie St.Gallen. Beim ersten Augenschein wurde das grosse Potential der rund 4.5 m hohen Abfolge von zahlreichen Fundschichten deutlich. Nach Felssicherungsarbeiten begann die Kantonsarchäologie Ende Juli 2011 eine Ausgrabung im zentralen Bereich der Fundstelle. Dank der Unterstützung der Deponiebetreiberin Robert König AG konnte die Grabung gut in den Deponiebetrieb integriert werden. Die Ausgrabungen werden nach der kurzen Winterpause nun bis Mai 2012 fortgeführt. Anschliessend verschwindet die Fundstelle unter den Aufschüttungen. Dadurch wird die Fundstelle für die Forschung vorläufig nicht mehr zugänglich sein. Sie bleibt aber erhalten, sodass künftige Generationen auf dieses wichtige Archiv wieder zurückgreifen können.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Schutz am Fels</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Die Fundstelle liegt unterhalb einer grossen, am Fuss leicht überhängenden Felswand, die einen witterungsgeschützten Platz – ein so genanntes Abri – bildet. Diesen meist trockenen Platz nutzten die Menschen während rund 10'000 Jahren. Die Besiedlung beginnt kurz nach der Eiszeit in der Mittelsteinzeit, und reicht bis in die römische Zeit. Die Fundstelle ist damit eine Referenzfundstelle der Siedlungsgeschichte im Alpenrheintal. Über die ganze Abfolge der Fundschichten ist eine Vielzahl gut erhaltener Feuerstellen vorhanden, vereinzelt sind auch Pfostenlöcher und Reste von einfachen Baustrukturen erkennbar. Während den bisherigen Grabungen wurden etwa 1800 Keramikscherben und über 7000 Tierknochen von verschiedenen Wild- und Haustieren geborgen. Kunstvoll verzierte Keramik, Werkzeuge aus Stein, Knochen und Metall sowie ein steinzeitlicher Schmuckanhänger zählen zu den speziell erwähnenswerten Funden. In Bodenproben konnten Kleinsäuger- und Molluskenreste nachgewiesen werden, die wichtige Hinweise auf das vergangene Klima und die damaligen Umweltverhältnisse geben. Ausserdem sind in Bodenproben auch verkohlte Nutzpflanzenreste vorhanden. Diese Reste und die Tierknochen sind Abfälle von urgeschichtlichen Mahlzeiten und erlauben wertvolle Einblicke in die Ernährung. Die laufenden Ausgrabungen haben das Ziel, eine noch grössere Grabungsfläche zu öffnen, um mehr Informationen und Fundmaterial zu erhalten. Die Ausgrabungen bedingen grosse Sorgfalt, da die einzelnen Schichten oft nur wenige Zentimeter mächtig sind.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Optimale Zusammenarbeit</strong></p><p>&nbsp;</p><p>&quot;Für uns ist die Fundstelle ein Glücksfall, sowohl von der Bedeutung als auch von der Zusammenarbeit mit der Deponiebetreiberin her&quot;, sagt Kantonsarchäologe Martin Schindler. Dank des grossen Entgegenkommens der Robert König AG können die Archäologen nun bis Ende Mai einen guten Ausschnitt der wichtigen Fundstelle erforschen. Der Deponiebetrieb kann aber weiterlaufen. &quot;Eine für die ganze Region so wichtige Ausgrabung wollten wir nicht unnötig behindern, sondern im Gegenteil positiv unterstützen&quot;, meint Roger Dietsche, Mitglied des Verwaltungsrates der Robert König AG. Auch bei der täglichen Arbeit komme man immer aneinander vorbei, meinen Betriebsleiter Palmerio Zaru und Grabungsleiter Fabio Wegmüller. Die Arbeiten werden durch die Überwachungskommission der Deponie unter der Leitung von Gemeindepräsident Rolf Huber wohlwollend begleitet.</p><p>&nbsp;</p>
						
						
						
		         	</div>
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                <title>Gehäufte HIV-Infektionen in der Ostschweiz </title>
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                <updated>2012-02-17T09:34:00Z</updated>
                <summary>In den ersten Wochen dieses Jahres wurden deutlich mehr HIV-Infektionen am Kantonsspital St.Gallen diagnostiziert beziehungsweise mehr HIV-infizierte Personen zu weiteren Abklärungen zugewiesen als im Durchschnitt der letzten Jahre. Gemeinsame Abklärungen mit den Verantwortlichen der HIV-Sprechstunde am Kantonsspital und dem Kantonsärztlichen Dienst des Kantons St.Gallen ergaben Hinweise, dass davon fast nur Männer, die mit Männern Sex hatten, betroffen waren. Ein Teil der Männer scheint sich im Umfeld von käuflichem Sex mit HIV angesteckt zu haben.</summary>
                <content type="html" xml:lang="de">
		         	<![CDATA[
		         	<div class="t">
		         		<strong><p>In den ersten Wochen dieses Jahres wurden deutlich mehr HIV-Infektionen am Kantonsspital St.Gallen diagnostiziert beziehungsweise mehr HIV-infizierte Personen zu weiteren Abklärungen zugewiesen als im Durchschnitt der letzten Jahre. Gemeinsame Abklärungen mit den Verantwortlichen der HIV-Sprechstunde am Kantonsspital und dem Kantonsärztlichen Dienst des Kantons St.Gallen ergaben Hinweise, dass davon fast nur Männer, die mit Männern Sex hatten, betroffen waren. Ein Teil der Männer scheint sich im Umfeld von käuflichem Sex mit HIV angesteckt zu haben.</p></strong>
		         		
						<p>Seit kurzem ist bekannt, dass eine frisch infizierte Person in den ersten Wochen nach ihrer Ansteckung (Primoinfektion) eine sehr hohe Virus-Konzentration im Blut hat und deshalb in dieser Zeit auch sehr viel infektiöser ist als später. Das Bundesamt für Gesundheit hat aus diesem Grund zum Welt-Aids-Tag 2011 die Broschüre &quot;Sex unter Männern: Für eine bessere sexuelle Gesundheit 2012&quot; veröffentlicht und diesen Sachverhalt erläutert.</p><p>&nbsp;</p><p>Da sich möglicherweise weitere Männer bei ungeschütztem Sex angesteckt haben und diese sich nun in der hochansteckenden Phase der Primoinfektion befinden, ohne davon zu wissen, empfiehlt der Kantonsarzt allen Männern, welche in den letzten Wochen ungeschützte Sexualkontakte mit Männern hatten, sich testen zu lassen. Dies gilt insbesondere, wenn es sich dabei um ungeschützte Kontakte bei käuflichem Sex gehandelt hat.</p><p>&nbsp;</p><p>HIV-Tests sind bei allen Hausärztinnen und Hausärzten möglich. Anonyme Tests (Resultate in 15 Minuten) können im Rahmen der Infektiologischen Sprechstunde am Kantonsspital St.Gallen (Tel. 071 494 10 28) durchgeführt werden (<a href="http://www.infekt.ch/" title="Externer Link: Es öffnet sich ein neues Fenster: http://www.infekt.ch/" target="_blank">www.infekt.ch</a>). Die anonyme Teststelle ist zusätzlich geöffnet vom nächsten Montag bis Mittwoch (20.-22. Februar) von 17.00 bis 18.00 Uhr ohne Voranmeldung (Kantonsspital St. Gallen, Haus 22).</p><p>&nbsp;</p><p>In der Schweiz – wie in den meisten entwickelten Ländern – gilt bei HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten: Jede(r) schützt sich selbst! Wer die Regeln des Safer Sex anwendet (Geschlechtsverkehr mit Präservativ, kein Sperma bzw. Blut in den Mund) schützt sich wirksam vor HIV. Etwas weniger gut schützt die Einhaltung dieser Regeln vor anderen, durch Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheiten wie beispielsweise Syphilis/Lues und Gonorrhoe/Tripper. Darum gilt die dritte Regel: Bei Beschwerden im Genitalbereich umgehend zur Ärztin oder zum Arzt. Weitere Informationen sind unter <a href="http://www.lovelife.ch/" title="Externer Link: Es öffnet sich ein neues Fenster: http://www.lovelife.ch/" target="_blank">www.lovelife.ch</a> zu finden.</p><p>&nbsp;</p><p>Auf April 2012 bereiten die Checkpoints Zürich und Genf gemeinsam mit der Aids-Hilfe Schweiz für die Schwulenszene den Aktionsmonat „Break the Chain“ vor. Männer, die mit Männern Sex haben, sollen im März auf der Website <a href="http://www.breakthechain.ch/" title="Externer Link: Es öffnet sich ein neues Fenster: http://www.breakthechain.ch/" target="_blank">www.breakthechain.ch</a> eine Applikation herunterladen, ihr Sexualverhalten überprüfen und so herausfinden, ob sie Teil von möglichen Infektionsketten für frische HIV-Infektionen sind.</p>
						
						
						
							<div class="p">
								<ul class="links">
									
									
										<li class="extern"><a href="http://www.bag.admin.ch/hiv_aids/05464/05484/05485/12500/index.html?lang=de" title="Externer Link: Es öffnet sich ein neues Fenster: http://www.bag.admin.ch/hiv_aids/05464/05484/05485/12500/index.html?lang=de" target="_blank">BAG-Broschüre "Sex unter Männern: Für eine bessere sexuelle Gesundheit 2012"<span class="hidden"> neues Fenster</span></a></li>
									
								</ul>
							</div>
						
		         	</div>
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