News Portal Kanton St. Gallen http://www.sg.ch/home.RssFeed.qualident__Par%7bpoint%7d0001.rdf News Portal Kanton St. Gallen de Den Mitarbeitenden der Quelle vor Ort helfen http://www.sg.ch/news/1/2010/03/den_mitarbeitenden.html

Am kommenden Montag, 15. März, nimmt das Betriebliche Arbeitsmarktzentrum (BAZ) bei der Quelle Versand AG, St.Gallen, seinen Betrieb auf. Den 120 gekündigten Mitarbeitenden soll gleich vor Ort geholfen werden. Bereits aufgeschaltet ist eine Hotline für die Meldung von offenen Stellen.

Die Verantwortlichen des Betrieblichen Arbeitsmarktzentrums (BAZ) in den Räumen der Quelle Versand AG sind zwei Personalberater des RAV St.Gallen, Marjan Jukic und Matthias Schriebl. Sie stehen den Mitarbeitenden täglich mit Rat und Tat zur Seite, weisen ihnen offene Stellen zu und arbeiten eng mit der Personalabteilung der Quelle Versand AG zusammen. Bereits eingerichtet wurde ausserdem eine Hotline, wo Arbeitgebende offene Stellen melden können (Tel. 071 274 62 83, Fax 071 274 62 63 oder per E-Mail info.ravstg@sg.ch)

 

Bereits fanden vier Informationsveranstaltungen für die Mitarbeitenden durch das RAV St.Gallen statt, um sie über ihre Rechte und Pflichten in der Phase der Kündigung und über Möglichkeiten der Stellensuche zu informieren. In einem zweiten Schritt wurden mit allen Mitarbeitenden individuelle Beratungsgespräche durchgeführt mit dem Ziel, die persönlichen und beruflichen Personalien zu erfassen, offene Fragen zu beantworten und möglichen Qualifzierungsbedarf zu ermitteln. Die Aufnahme der beruflichen Vorstellungen und Rahmenbedingungen ist Voraussetzung für eine effiziente und gezielte Stellenvermittlung.

 

Nächste Woche finden bereits erste Standortbestimmungs- und Bewerbungskurse statt. Ziel aller Bemühungen ist es, dass die Mitarbeitenden der Quelle Versand AG möglichst noch während der Kündigungsfrist oder bald darauf eine Stelle finden.

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Fri, 12 Mar 2010 09:09:00 +0100 http://www.sg.ch/news/1/2010/03/den_mitarbeitenden.html
Der Equal Pay Day 2010 setzt ein Zeichen für gleichen Lohn http://www.sg.ch/news/1/2010/03/der_equal_pay_day.html

Geht es um den Lohn, werden Frauen und Männern nach wie vor mit unterschiedlichen Ellen bemessen. Der Lohnunterschied beträgt bei gleicher Arbeit in der Schweiz heute rund 24 Prozent, in der Ostschweiz liegt er sogar bei 27 Prozent. An einer Standaktion in St.Gallen informierten die Business and Professional Women BPW und das Kompetenz-zentrum Integration, Gleichstellung und Projekte IGP im Departement des Innern über die Hintergründe der Lohnungleichheit und zeigten Möglichkeiten auf, wie Arbeitgeben-de und Arbeitnehmende dem Lohngefälle begegnen können.

Der Equal Pay Day der Business and Professional Woman BPW zur Lohngleichheit hat internationale Wurzeln und wird weltweit seit Mitte der Neunzigerjahre durchgeführt. In der Schweiz wurde der Aktionstag zum zweiten Mal realisiert. Mit dem Aktionstag machen die BPW auf die Lohnbenachteiligung von Frauen aufmerksam mit dem Ziel, die Lohnschere zwischen Männern und Frauen zu reduzieren und dadurch den Frauen vermehrt einen Anreiz zur Berufstätigkeit zu geben. Auch Firmen können sich am Equal Pay Day als attraktive Arbeitgebende profilieren.

 

Der Aktionstag am 11. März in St.Gallen stand unter dem Motto "Wenn Männer den gleichen Lohn bekommen wie Frauen, können wir richtig viel Geld sparen". Er wurde das erste Mal gemeinsam von Business and Professional Women BPW und dem Kompetenzzentrum Integration, Gleichstellung und Projekte IGP im Departement des Innern durchgeführt. Interessierte konnten an einem Infostand beim Vadiandenkmal mehr über die Hintergründe der Lohn­ungleichheit erfahren und wie sie dem Lohngefälle entgegentreten können.

 

Lohnunterschiede thematisieren

 

In einer Zeit, in der sich längerfristig bereits ein Arbeitskräftemangel aufgrund der demographischen Entwicklung abzeichnet, sind faire Arbeitsbedingungen für alle ein Gebot der Stunde. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass sich Frauen nicht vom Arbeitsmarkt zurückziehen oder der Erwerbsarbeit nur ungenügend motiviert nachgehen. Mit den beiden Internetangeboten www.lohnrechner.ch und www.logib.ch stehen heute den Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden einfache Instrumente zur Verfügung, mit denen die Lohngleichheit individuell oder auf Betriebsebene überprüft werden kann. logib.ch erlaubt es Firmen zudem, sich als attraktive Arbeitgebende zu positionieren und gerichtlich durchgesetzten Lohnnachzahlungen zuvorzukommen.

 

Zusammenarbeit von Kanton und BPW

 

Der Equal Pay Day fand am 11. März statt. Der Tag steht symbolisch für jenen Zeitpunkt, an dem eine Frau den Lohn eines Mannes erreicht, den dieser bereits am 31. Dezember des vergangenen Jahres erreicht hat.

  

Lohngleichheit zwischen Frau und Mann

 

Bei den unterschiedlichen Löhnen von Männern und Frauen wird zwischen Lohndifferenz und Lohndiskriminierung unterschieden. Rund 60 Prozent der Lohndifferenz gehen auf statistisch erfassbare Faktoren wie Ausbildung, Berufserfahrung, Dienstjahre im Betrieb, Funktion usw. zurück. Die restlichen 40 Prozent der Differenz, die nicht mit harten Fakten erklärt werden können, werden als Lohndiskriminierung bezeichnet.

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Thu, 11 Mar 2010 14:24:00 +0100 http://www.sg.ch/news/1/2010/03/der_equal_pay_day.html
Jagd den veränderten Wildbeständen angepasst http://www.sg.ch/news/1/2010/03/jagd_den_veraenderten.html

Die Abschusszahlen der St.Galler Jagdstatistik 2009 zeigen, dass der schneereiche Winter 2008/09 unter den Wildtieren viele Opfer, sogenanntes Fallwild, forderte. Die Abschussvorgaben werden jährlich auf das festgestellte Wildvorkommen abgestimmt. Sie dienen der Erhaltung eines gesunden und für den Wald tragbaren Wildbestands.

Obwohl im harten Winter 2008/09 mehr Rehe tot aufgefunden wurden, konnte die Abschussvorgabe leicht übertroffen werden. Die Jägerinnen und Jäger erlegten insgesamt 3423 Rehe. Der Rehbestand bewegt sich aber nach wie vor auf tiefem Niveau.

 

Krankheiten bei Gämse und Fuchs

 

Die Abschusszahlen sowie die Bestandeszahlen der Gämse sind insgesamt rückläufig, obwohl die Jagd sehr zurückhaltend und teilweise überhaupt nicht ausgeübt worden ist. Die Gamskolonien im Alpstein wurden in den Vorjahren durch Gamsblindheit und Lungenentzündung stark dezimiert. Die Fallwildverluste nahmen in diesem Jagdjahr jedoch deutlich ab. Dies deutet darauf hin, dass die Erkrankungen zurückgehen. Allerdings erholen sich die Kolonien nur langsam. Es dauert noch viele Jahre, bis der Gamsbestand wieder normal bejagt werden kann. In den übrigen Kantonsteilen verlief die Gamsjagd einigermassen zufriedenstellend.

2009 wurden etwas mehr Füchse erlegt als im Vorjahr. Das Fallwild hingegen verdoppelte sich. Der Hauptgrund liegt in einer Staupe-Epidemie, die verschiedene Regionen des Kantons St.Gallen heimsuchte. Mancherorts wurden kaum mehr Füchse beobachtet. Es ist aber zu erwarten, dass sich der Bestand nach Abflauen der Epidemie rasch wieder erholt.

 

Gesunder Rothirschbestand

 

Die Bestandeserhebungen beim Rotwild im Frühjahr 2009 überraschten. Im nördlichen Kantonsteil wurde mehr Rotwild gezählt als im Vorjahr. Zusammen mit der Rothirsch-Hegegemeinschaft legte das Amt für Natur, Jagd und Fischerei einen Abschussplan von 280 Tieren fest. Um das Wachstum des Rothirschbestandes zu stoppen beziehungsweise den Bestand zu reduzieren, wurden doppelt so viele weibliche wie männliche Tiere erlegt. Der Abschussplan wurde zu 97 Prozent erfüllt.

Im südlichen Kantonsteil zeigte sich das gegenteilige Bild. Im Frühjahr wurden viele im Winter verendete Rothirsche gefunden. Die Scheinwerferzählungen ergaben denn auch weniger Hirsche. Trotzdem wurde angestrebt, den vorjährigen Abschussplan von 224 Stück Rotwild wieder zu erreichen.

 

Wegen der hohen Fallwildzahl infolge der strengen Wetterbedingungen des Winters 2008/09 sowie des milden Wetters während der Jagdzeit vom 15. August bis 15. Dezember 2009 konnten jedoch nur 164 Tiere erlegt werden.

 

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Thu, 11 Mar 2010 10:40:00 +0100 http://www.sg.ch/news/1/2010/03/jagd_den_veraenderten.html
Ja zur Regelung des ausserprozessualen Zeugenschutzes http://www.sg.ch/news/1/2010/03/ja_zur_regelung_des.html

Die Regierung ist mit dem vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement vorgeschlagenen Entwurf eines Bundesgesetzes über den ausserprozessualen Zeugenschutz einverstanden.

Prozessuale Schutzrechte wie die Anonymisierung oder optische und akustische Abschirmung von Zeugen in einem Strafverfahren sind in der Strafprozessordnung vorgesehen. Diese Massnahmen genügen dann nicht mehr, wenn die angeschuldigte Person aufgrund des Inhalts der Aussage auf die Identität der Zeugin oder des Zeugen schliessen oder die Identität auf eine andere Art in Erfahrung bringen konnte. In solchen Fällen ist ein ausserprozessualer Schutz erforderlich.

 

Das Gesetz über den ausserprozessualen Zeugenschutz soll die rechtlichen Grundlagen und staatlichen Strukturen für die Durchführung von Zeugenschutzprogrammen durch eine zentrale Zeugenschutzstelle für Personen aus Strafverfahren des Bundes und der Kantone schaffen. Ebenfalls vorgesehen ist die Beratung und Unterstützung der Kantone durch die zentrale Zeugenschutzstelle zugunsten von Personen, welche nicht in ein eigentliches Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden, je¬doch einzelner Schutzmassnahmen bedürfen.

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Wed, 10 Mar 2010 09:22:00 +0100 http://www.sg.ch/news/1/2010/03/ja_zur_regelung_des.html
609 neue Schweizerinnen und Schweizer http://www.sg.ch/news/1/2010/03/609_neue_schweizerinnen.html

Die Regierung hat insgesamt 609 ausländischen Personen das st.gallische Kantonsbürgerrecht erteilt. Diese erhalten damit auch das Schweizer Bürgerrecht.

Die Zahl der 609 ausländischen Staatsangehörigen basiert auf 367 Gesuchen, bei denen 78 Ehegatten sowie 164 minderjährige Kinder einbezogen sind.

 

Von den 367 ausländischen Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern kommen 101 aus Serbien, 42 aus der Türkei, 37 aus Bosnien und Herzegowina, 35 aus Deutschland, 34 aus Italien, 24 aus Kosovo, 20 aus Mazedonien, 17 aus Kroatien, zwölf aus Sri Lanka, sechs aus Spanien, je vier aus Portugal und Tibet, je drei aus Indien und Vietnam. Die Herkunft der restlichen 25 Bewerberinnen und Bewerber ist anderen Staaten zuzuordnen.

 

Ausserdem wurden 34 Gesuche von Schweizerinnen und Schweizern gutgeheissen, die um das st.gallische Kantonsbürgerrecht nachgesucht hatten.

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Wed, 10 Mar 2010 09:20:00 +0100 http://www.sg.ch/news/1/2010/03/609_neue_schweizerinnen.html